ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Deutscher Auftragseingang steigt im Dezember stark
Der Auftragseingang der deutschen Industrie ist im Dezember vor allem aufgrund von Großaufträgen deutlich höher als erwartet gewesen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, stiegen die Bestellungen gegenüber dem Vormonat um 7,8 Prozent und lagen kalenderbereinigt um 13,0 (November: plus 10,6) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten einen monatlichen Rückgang um 1,3 Prozent prognostiziert.
Deutscher Industrieumsatz sinkt im Dezember
Der preisbereinigte Umsatz im verarbeitenden Gewerbe Deutschlands ist im Dezember gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, ging er gegenüber dem Vormonat um 1,4 Prozent zurück. Der für November vorläufig gemeldete monatliche Umsatzanstieg von 2,7 Prozent wurde auf 2,9 Prozent revidiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag der Umsatz im Dezember kalenderbereinigt um 1,9 Prozent niedriger.
Umsatz im Dienstleistungsbereich Deutschlands sinkt im November
Der Umsatz im Dienstleistungsbereich Deutschlands hat im November abgenommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, sank der Umsatz (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent. Der vorläufig für Oktober gemeldete Umsatzrückgang von 0,4 Prozent wurde auf 0,6 Prozent revidiert. Für das vierte Quartal ergibt sich damit ein Rückgang von 0,9 Prozent.
Fed-Gouverneurin Cook vor allem besorgt wegen Inflation
Fed-Gouverneurin Lisa Cook hält die erhöhte Inflation für eine größere Bedrohung für die Wirtschaft als einen schwächelnden Arbeitsmarkt. Diese Haltung lässt darauf schließen, dass sie einer Rückkehr zu Zinssenkungen skeptisch gegenüberstehen könnte. In einer Rede in Miami sagte Cook, die Wirtschaft sei weiterhin widerstandsfähig. Sie argumentierte, dass sich der Arbeitsmarkt zwar verlangsamt habe, die Bedingungen für die meisten Arbeitnehmer aber immer noch solide seien.
US-Arbeitsmarktbericht wird am 11. Februar veröffentlicht
Die offiziellen US-Daten zum Arbeitsmarkt werden nun kommende Woche veröffentlicht. Der Arbeitsmarktbericht, der ursprünglich diese Woche Freitag veröffentlicht werden sollte, ist nun für Mittwoch, den 11. Februar geplant, wie das Amt für Arbeitsmarktstatistik (BLS) mitteilte. Die Behörde hatte die Veröffentlichung wegen des Teil-Regierungsstillstands in den USA verschoben, der mittlerweile aufgehoben wurde.
USA und Iran wollen am Freitag im Oman Atomgespräche führen
Die USA haben sich mit dem Iran geeinigt, am Freitag in Oman Gespräche über das Atomprogramm des Landes zu führen. Damit ist das Drama um die Verhandlungsthemen zwar beendet, aber es beginnt ein heikles diplomatisches Tauziehen, das möglicherweise damit endet, dass US-Präsident Donald Trump Luftangriffe auf den Iran anordnet. Sowohl das Weiße Haus als auch das iranische Außenministerium bestätigten das Treffen für Freitag.
+++ Konjunkturdaten +++
Frankreich/Industrieproduktion Dez -0,7% gg Vm
Frankreich/Industrieproduktion Dez PROGNOSE: +0,3% gg Vm
Frankreich/Industrieproduktion Nov rev +0,1% (vorl: -0,1%) gg Vm
Indonesien BIP 4Q +5,39% gg Vorjahr (PROG +5,03%)
Thailand Verbraucherpreise Jan -0,66% gg Vorjahr (PROG -0,3%)
Philippinen Verbraucherpreise Jan +2,0% gg Vorjahr (PROG +1,9%)
Philippinen Verbraucherpreise Kernrate Jan +2,8% gg Vorjahr
DJG/DJN/apo
(END) Dow Jones Newswires
February 05, 2026 03:00 ET (08:00 GMT)