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29.06.2020 21:00
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Gold: Mitschwimmen in der Preisblase

Folgen
Gold hat zuletzt ein neues Mehrjahreshoch markiert. Die Rahmenbedingungen sind weiter günstig für das Edelmetall.
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Eine Kolumne von Holger Steffen. Der Anlageexperte ist Berater für den Value-Stars-Deutschland-Index, der seit Auflage im Dezember 2013 einen Kurszuwachs von 87,9 % verzeichnet hat (Stand 31.05.2020).

Die Zentralbanken nutzen alle erdenklichen Instrumente, um die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie abzufedern. Mal wieder wird eine Krise daher maßgeblich mit einer Ausweitung der Liquidität bekämpft. Ein substanzieller Teil der Mittel fließt direkt in den Kapitalmarkt und sorgt für steigende Kurse. Einer der Profiteure: Gold. Und der Vergleich mit dem Aktienmarkt legt nahe, dass noch Luft nach oben vorhanden ist.

Geldspritzen in immer höherer Dosis

Seit der damalige FED-Chef Alan Greenspan den Börsen-Crash von 1987 mit einer schnellen und kräftigen Lockerung der Geldpolitik bekämpft hat, ist es quasi zur Regel geworden, dass die Zentralbanken auf jede Krise mit im Trend wachsenden Geldspritzen reagieren. So auch dieses Mal: Die US-Notenbank hat den Leitzins im März handstreichartig in zwei Schritten um 1,5 % auf nahezu 0 % gesenkt und Billionen über Kredite und Assetkäufe bereitgesellt. Ähnlich, nur in etwas kleinerer Dimension, agiert die EZB, die ihre Anleihenkäufe wieder deutlich ausgeweitet hat.

Asset-Price-Bubble

Die Maßnahmen verfehlen ihre Wirkung nicht. In der Wirtschaft steigt langsam wieder die Zuversicht, und an den Börsen ist ein schneller Turnaround gelungen. Vielleicht ein zu schneller, denn die Kurse sind der wirtschaftlichen Realität angesichts einer möglicherweise doch recht zähen Erholung ein Stück vorausgeeilt. Einige Beobachter sehen die Gefahr einer Spekulationsblase, die wegen der seit Langem expansiven Geldpolitik immer mehr Vermögenswerte erfasst, auch Immobilien und Gold. Der Chartvergleich von Gold und dem S&P 500 verdeutlicht, dass der Trend des Edelmetalls und des S&P 500 in den letzten 20 Jahren unter größeren Schwankungen deutlich aufwärts gerichtet ist, wobei phasenweise mal Gold und mal die Aktien die Nase vorn haben.

Fazit zu Gold

Value-Stars-Deutschland-Index

Mit Blick auf die letzten Jahre hat Gold gegenüber dem S&P 500 aber noch größeres Nachholpotenzial, insbesondere nach dem starken Aktienrebound seit dem Crash. Sollte der Wirtschaft keine schnelle und kräftige Erholung von den Corona-Einbußen gelingen, könnte das Edelmetall wieder temporär outperformen. Gold gehört als Diversifikation daher weiter in jedes Depot, Schwächephasen sind aus unserer Sicht Kaufgelegenheiten.

Der Autor dieser Kolumne, Holger Steffen, ist Berater für den Value-Stars-Deutschland-Index, der etwa 20 aus­gewählte Aktien aus dem deutschen Nebenwerte-Segment enthält. Das Portfolio können Anleger im monatlichen Newsletter zum Value-Stars-Index einsehen.

 

Über Holger Steffen

Holger Steffen vom Value-Stars-Deutschland-Index Holger Steffen ist einer der erfahren­sten Nebenwerte-Experten. Mit dem von ihm mitverant­worteten Muster­depot des Anlegerbriefs erzielte er seit Start im Jahr 1999 eine Rendite von 2.066 Prozent, das entspricht einer durch­schnittlichen Rendite von 16,2 Prozent pro Jahr (Stand: 31.12.2019).
Der gelernte Diplom-Kaufmann hat als wissen­schaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Finanzwirtschaft der RWTH Aachen gearbeitet. Seit mehr als 15 Jahren ist Steffen in der Finanzbranche aktiv, sein Schwerpunkt liegt in der Unternehmens- und Kapitalmarktanalyse. Der Analyst hat bereits zahlreiche Studien zu deutschen Nebenwerten verfasst und sich als Buchautor betätigt. Der Anlage­experte ist zudem Berater für den Value-Stars-Deutschland-Index, der seit Auflage im Dezember 2013 einen Kurszuwachs von 87,9 % verzeichnet hat (Stand 31.05.2020).

Hinweis zu möglichen Interessenkonflikten (§34b WpHG):

Der Autor hält über eine Gesellschaft Geschäftsanteile an der Anlegerbrief Research GmbH, die ein entgeltliches Beratungsmandat für den Value-Stars-Deutschland-Index hat. Darüber hinaus können hinsichtlich der in dieser Finanzanalyse genannten Aktien grundsätzlich folgende Interessen­konflikte vorliegen (zutreffendes gefettet):

  • Der Autor oder ein Mitautor halten direkt oder indirekt folgende in diesem Artikel analysierte Aktien: - (keine)
  • Der von der Anlegerbrief Research GmbH herausgegebene Börsenbrief "Der Anlegerbrief" hält folgende in diesem Artikel analysierte Aktien in seinen Modellportfolios: - (keine)
  • In einem Zertifikat auf den Value-Stars-Deutschland-Index (ISIN DE000LS8VSD9) sind folgende in diesem Artikel analysierte Aktien enthalten: - (keine)

Weitere Hinweise:

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regress­ansprüche aus.
Die finanzen.net GmbH unterhält geschäftliche Verbindungen zur Anlegerbrief Research GmbH, dem Berater des Referenz­portfolios, und partizipiert an den Einnahmen aus der Verwaltungs­gebühr und der erfolgs­abhängigen Gebühr des Endlos-Zertifikats auf den Value-Stars-Deutschland-Index (WKN LS8VSD).

Bildquellen: Sebastian Duda / Shutterstock.com
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