Mediaset-Aktie schwächer: Spanische Mediaset will Urteil gegen Fusion anfechten

Der Rechtsstreit um die Umstrukturierung des italienischen Medienkonzerns Mediaset geht weiter.
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Der spanische Zweig Mediaset Espana Comunicacion hat angekündigt, ein Urteil vom Vortag, mit dem die Fusion mit der italienischen Mediaset SpA auf Eis gelegt wird, anzufechten.
Das Gericht in Madrid hatte entschieden, dass Mediaset Espana und Mediaset SpA ihre Fusion nicht durchführen können. Geklagt hatte der französische Medienkonzern Vivendi, der an beiden Unternehmen beteiligt ist.
Vivendi setzt sich juristisch gegen den Plan zur Wehr, dass Mediaset eine niederländische Holding einrichtet. Der Plan verstößt in der Argumentation von Vivendi gegen grundlegende Aktionärsrechte und nutze nur dem Mediaset-Mehrheitsaktionär Fininvest.
Vivendi zeigte sich mit der Entscheidung des spanischen Gerichts zufrieden und kündigte an, dass man in Italien und den Niederlanden weiterhin juristisch gegen das Vorhaben vorgehen wird.
Mediaset zeigt sich weiterhin zuversichtlich, dass das europäische Projekt ein Erfolg wird.
Vivendi und Mediaset, die von der Familie des früheren italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi kontrolliert wird, liegen im Streit, seit ein Pay-TV-Deal zwischen den beiden Unternehmen 2016 gescheitert war.
Aktien von Mediaset stehen am Mittag in Madrid 1,03 Prozent tiefer bei 5,58 Euro.
MADRID (Dow Jones)
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