Vossloh: Wichtiger Widerstand überwunden
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Vossloh profitiert vom anhaltend positiven Sentiment für Infrastrukturanbieter. Die Aktie nimmt wieder Anlauf auf das Jahreshoch vom September 2025.
Vossloh, ein Infrastrukturanbieter für die Schiene, hat die scharfe Korrektur vom Septemberhoch 2025 bei 95 Euro gut verdaut. Nachdem das Papier im November bis auf 67 Euro zurückgefallen war und dabei selbst die 200-Tage-Linie keinen Halt bot, gelang zwischen 67 und 70 Euro zunächst eine stabile Bodenbildung.
Comeback mit Ansage
Im Monatschart vom November deutete sich bereits zaghaft ein möglicher Ausbruch über 70 Euro an, auf den wir an dieser Stelle auch hingewiesen hatten. Im Jahreschart zeigte das Papier Mitte Dezember dann eine Tasse-und-Henkel-Formation. Das Widerstandsniveau am oberen Henkel der Tasse bei rund 79 Euro wurde zu Jahresbeginn 2026 lehrbuchmäßig überwunden.
Technisches Potenzial
Technisch ist der Weg damit zunächst bis 85 Euro frei. Hier befindet sich das Zwischenhoch vom Juni 2025. Bei 90 Euro wiederum findet sich eine massivere Widerstandszone aus dem Sommer 2025. Diese stellte seinerzeit das Jahreshoch dar, bevor die Aktie in einem weiteren Anlauf bis 95 Euro nach oben klettern konnte.
Fazit
Dem technischen Potenzial und der sehr euphorischen Stimmung für Aktien von Infrastrukturanbietern könnten jedoch die Fundamentaldaten entgegenstehen. Am 19. März präsentiert das Unternehmen die Zahlen für 2025 und den Ausblick für 2026. Hier werden Investoren genau hinschauen, ob die künftigen Wachstumsraten die Kursentwicklung rechtfertigen. Denn die Aktie ist nicht günstig. Wer zyklisch mitspekulieren möchte, sollte einen engen Stopp setzen.
Für fundamental orientierte Anleger bietet hingegen die Masterflex-Aktie, die trotz des deutlichen Kursanstiegs im Jahr 2025 noch immer günstig ist, ein attraktives Chance-Risiko-Profil: zum Artikel
Für zusätzlichen Rückenwind könnte dabei die für 2026 erhoffte Konjunkturerholung in Deutschland sorgen, von der auch die Grenke AG deutlich profitieren dürfte: zum Artikel
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