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03.10.2021 15:58

So hat Buffetts Berkshire Hathaway für den schlimmsten Fall vorgesorgt

Zeit nach Buffett: So hat Buffetts Berkshire Hathaway für den schlimmsten Fall vorgesorgt | Nachricht | finanzen.net
Zeit nach Buffett
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Viele Berkshire Hathaway-Investoren sehen die wachsenden Cash-Reserven von Warren Buffetts Investmentvehikel mit großer Skepsis. Ein Großinvestor glaubt aber, der große Geldberg habe einen sehr guten Grund.
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• Berkshire Hathaway sitzt auf riesigem Geldberg
• Fehlende Investmentalternativen wohl nur ein Grund für die enormen Cashreserven
• Investor glaubt, das Geld diene zur Beruhigung der Aktionäre

Die Investmentholding von Warren Buffett, Berkshire Hathaway, sitzt weiterhin auf Cash-Reserven von 146,6 Milliarden Dollar. Investoren hoffen seit Monaten darauf, dass die Börsenlegende einen Mega-Deal verkündet und zumindest einen Teil der überschüssigen Reserven wieder investiert. Doch das aktuelle Börsenumfeld macht es auch einem Starinvestor wie Warren Buffett schwer, lohnenswerte Anlagemöglichkeiten auszumachen. Denn seine Value-Strategie findet im derzeitigen Markt kaum Anwendung - angesichts der hohen Bewertung vieler Unternehmen am Markt sind Schnäppchen mit starkem Potenzial kaum noch zu finden.

Was bleibt, wenn die Cash-Reserven von Berkshire Hathaway nicht von Quartal zu Quartal weiter steigen sollen, wäre ein Investment abseits von Buffetts Value-Strategie, was Experten aber für eher unwahrscheinlich halten. Alternativ könnte Berkshire Hathaway das Geld an die Aktionäre ausschütten und diese in Form von Aktienrückkäufen oder Dividendenzahlungen am Erfolg der Investmentfirma beteiligen. Ein langjähriger Investor von Berkshire Hathaway glaubt aber, dass das Unternehmen einen guten Grund hat, seinen riesigen Geldberg nicht abzutragen.

Geld dient zur Beruhigung der Anleger

Bill Smead von Smead Capital Management, hat gegenüber Yahoo Finance den seiner Meinung nach maßgeblichsten Grund genannt, wieso die Holding an einem großen Teil ihrer überschüssigen Reserven festhält. "Es ist ein bisschen frustrierend, dass er [Warren Buffett] so viel Bargeld hält, aber wir glauben, dass er so viel Bargeld hat, weil es statistisch wahrscheinlich ist, dass - wenn einer der beiden Schlüsselangestellten, die 89 und 95 Jahre alt sind, ins Krankenhaus muss - Anleger in Sorge geraten".

Dies war bereits in der Vergangenheit der Fall, wie Smead betont: Als Buffett 2012 bekannt gab, dass bei ihm Prostata-Krebs diagnostiziert worden war, habe dies Berkshire-Aktien unter Druck gebracht. Erst nachdem Buffett versicherte, dass der Krebs nicht lebensbedrohlich sei, legte die Aktie wieder zu, heißt es bei Yahoo weiter.

Die überschüssigen Barreserven sollen also dazu dienen, Anleger im Ernstfall zu beruhigen und den Aktienkurs zu stützen, wenn bei den wichtigsten Führungspersonen des Unternehmens, Warren Buffett und Charlie Munger, gesundheitliche Probleme auftreten sollten. "Wenn einer von ihnen an einer Krankheit leidet, haben sie diese Panzerfaust geladen, um Berkshire Hathaway-Aktien zurückzukaufen, falls die Leute in Panik geraten", glaubt Smead.

Buffett-Nachfolger bekanntgegeben

Davon unabhängig gab Warren Buffett kürzlich bekannt, wer seine Nachfolge im Konzern antreten wird. "Die Unternehmensführung ist sich einig, dass Greg das Ruder morgen früh übernehmen würde, sollte mir heute Abend etwas passieren", erklärte der US-Milliardär gegenüber CNBC. Gemeint ist Greg Abel, ein Mitglied des Verwaltungsrates bei Buffetts Investmentholding Berkshire Hathaway, der unter Beobachtern schon länger als potenzieller Buffett-Nachfolger gilt, falls der inzwischen 90-jährige Starinvestor sein CEO-Amt nicht mehr ausüben kann.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Krista Kennell / Shutterstock.com

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