finanzen.net
04.10.2012 12:24

Ölpreis tendiert weiterhin seitwärts

Folgen
An den Ölmärkten herrscht seit ein paar Tagen ein verhältnismäßig ruhiger Handel. Der Future für Brent Crude (Oktober-Kontrakt) notiert im Londoner Handel bei 108,46 US Dollar pro Barrel und damit um 2,53 Prozent leichter als am Vortag.
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Obwohl der Preis für Rohölfutures am Mittwochmorgen auf ein Viertagestief gesunken ist, ist der langfristige Aufwärtstrend des Marktes ungebrochen. Seit Juni hat US Rohöl bereits über 16 Dollar pro Barrel zugelegt, und das leichte US-Öl WTI (Oktober-Kontrakt) notiert mit 89,03 US Dollar pro Barrel zwar im Tagesverlauf 2,62 Prozent leichter als bei Handelsschluss am Dienstag, seit Juni ist der Barrelpreis jedoch um immerhin noch gut fünf Dollar gestiegen.

Außer Fed-Chef Bernankes Ankündigung, die Druckerpresse wieder anzuwerfen, bietet das derzeitige Klima Investoren auch wenig Anreiz, ihrer Kauflust an den Ölmärkten freien Lauf zu lassen. Nach wie vor schwer wiegt die Sorge um das Wirtschaftswachstum Chinas, und neuere Konjunkturdaten, zuletzt die enttäuschend ausgefallenen weltweiten Einkaufsmanagerindizes, geben keinen Anlass zur Entwarnung. Als ach den USA zweitgrößter Verbraucher von Rohöl war die Volksrepublik bislang die treibende Kraft hinter der starken Nachfrage. Die gute Nachricht ist, dass sich die Sorge um eine Versorgungsunterbrechung zu legen scheint, während die Unruhen in den arabischen Ländern langsam abflauen und US-Präsident Obama gleichzeitig ankündigte, bis 2020 die Hälfte der amerikanischen Ölimporte durch inländische Förderung zu ersetzen.

Auch charttechnisch betrachtet sieht der Kurs derzeit nicht besonders verlockend aus. Der WTI-Kontrakt liegt momentan knapp unterhalb seines 50-Tage-Durchschnitts von 93,75 Dollar, und der zu durchbrechende Widerstand ist bei 94,50 Dollar angesiedelt.

Rohstoff-Märkte werden empfindlich von Schwankungen in Angebot und Nachfrage bestimmt und weisen somit eine hohe Preis-Volatilität auf, was sie für institutionelle Investoren wie auch Privatanleger extrem attraktiv macht. Da Rohstoffe jedoch physische Güter darstellen und nicht jeder Kleinanleger die Möglichkeit hat, bei Auslaufen eines Kontraktes spontan ein Barrel Brent Crude in seiner Garage unterzubringen, bieten CFDs eine praktische Alternative, da sie durch Barausgleich abgerechnet werden und nicht zu einer Lieferung führen. Außerdem profitieren Anleger von geringeren Mindesthandelsgrößen als im zugrunde liegenden Markt, da anstatt der gesamten Positionsgröße nur eine prozentuale Margin hinterlegt werden muss, der Flexibilität, sowohl auf steigende als auch auf fallende Preise zu spekulieren.

Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel keine Anlageberatung darstellt, und dass IG keinerlei Haftung übernimmt.

Milena Kannen ist Financial Writer und Researcher bei IG, Deutschlands führendem CFD-Anbieter. Nach abgeschlossenem Journalistikstudium in Leipzig schreibt sie nun aus London über CFD-Handel, Charttechnik und Handelsstrategien sowie aktuelles Börsengeschehen.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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