17.07.2021 23:58

Blogger, Influencer & Co.: Diese Versicherungen brauchen Social Media-Profis

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Versicherungsschutz ist für jede Berufsgruppe wichtig. Wir erklären Ihnen, welche Absicherungen Influencer und Blogger benötigen.
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Social Media und Versicherungen

Egal ob Influencer, Blogger oder YouTuber - wer regelmäßig auf Social Media-Kanälen aktiv ist und damit Geld verdient, geht ein gewisses Risiko ein. Denn auch wenn es sich dabei um noch recht neue Berufsgruppen handelt, ist es wichtig, sich allumfänglich und im Voraus abzusichern. Besonders für jene Blogger und Influencer, deren gesamte Existenzgrundlage von Tätigkeiten im Bereich Social Media abhängt. Dabei geht es hauptsächlich um Bildrechte und Datenschutzbestimmungen, da in der Vergangenheit bereits Fälle publik wurden, bei denen Social Media-Persönlichkeiten existenzgefährdend hohe Summen im vier- oder gar fünfstelligen Bereich als Strafe zahlen mussten. Wir erklären Ihnen, wie sich Influencer, YouTuber oder Blogger bestmöglich absichern.  

Risiken des Bloggens

Generell sollte man Blogposts und andere Arten von Beiträgen nicht einfach auf einer Website oder in einer Social Media-App veröffentlichen, ohne sich Gedanken zu machen, welche Folgen und Risiken dies birgt. So riskiert man schnell eine Schadensersatzklage, wenn man versehentlich Bilder nutzt, die dafür nicht freigegeben sind oder man sich unwissentlich der Rufschädigung strafbar gemacht hat. Immer wieder kommt es vor, dass Influencer für nicht gekennzeichnete Werbung abgemahnt werden und das unabhängig davon, ob sie für die Werbung bezahlt werden oder nicht. Das liegt auch daran, dass die Rechtslage noch nicht eindeutig ist. Umso wichtiger ist es, sich im Voraus ausreichend abzusichern.     

Eine Blogger- und Influencer-Versicherung

  Mittlerweile gibt es sogar einige Versicherungen, die ihre Angebotspalette speziell auf die rechtlichen Rahmenbedingungen angepasst haben, in denen sich Blogger und Influencer bewegen. Mit einer sogenannten Blogger- oder Influencer-Versicherung ist man vor Risiken, Abmahnungen und teuren Schadensersatzforderungen geschützt. Im Detail sind dann folgende Bereiche abgedeckt:

Die Berufshaftpflicht: Mit einer Berufshaftpflicht minimiert man das Risiko durch Abmahnungen und Schadensersatzforderungen und sichert sich gegen unberechtigte Ansprüche ab. Kommt es dennoch zu einem Rechtsstreit, sind die Anwaltskosten gedeckt.

Die Betriebshaftpflichtversicherung: Die Betriebshaftpflichtversicherung springt ein und übernimmt die Kosten, wenn Personen oder fremdes Eigentum durch die eigenen Handlungen zu Schaden gekommen sind.

Cyber-Versicherung: Bei Hacking, Datenverlust oder Cyber-Erpressung greift die Cyber-Versicherung und übernimmt alle Kosten.

Elektronikversicherung: Influencer und Blogger sind für ihre Arbeit auf elektronische Geräte angewiesen. Sollten Laptop, Handy oder Kamera kaputt gehen oder abhanden kommen, greift die Elektronikversicherung. Das ist auch der Fall, wenn man seine Ausrüstung verliert oder diese beschädigt wird.

Wer keine Blogger- oder Influencer-Versicherung abschließen möchte, sollte in Betracht ziehen, die Policen einzeln zu beziehen. 

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: igor.stevanovic / Shutterstock.com
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