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04.07.2020 21:19

Klarna - ein PayPal-Konkurrent mit Vorzügen

Klarna vs PayPal: Klarna - ein PayPal-Konkurrent mit Vorzügen | Nachricht | finanzen.net
Klarna vs PayPal
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PayPal bekommt mit dem wachsenden Konkurrenten Klarna aus Schweden einen respektablen Gegner. Das europäische Unternehmen bietet heute schon viele Dienstleistungen, welche PayPal bisweilen missen lässt.
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Klarna rückt PayPal auf die Pelle

Den Onlinezahlungsdienstleister PayPal kennt fast jeder, er ermöglicht bequeme Zahlungen im Internet. Circa 23 Millionen deutsche Kunden zählt das Unternehmen. Somit ist dies die populärste Art in Deutschland, Onlinezahlungen durchzuführen, wie t3n berichtet.

Doch das schwedische Unternehmen Klarna setzt den Pionier des Onlinebankings mächtig unter Druck. Noch generiert PayPal 30-mal so viel Umsatz wie die Konkurrenz aus Schweden, doch Klarna konnte in den vergangenen Jahren viel Boden gut machen: Ein um 26 Prozent höheres Transaktionsvolumen im Vergleich zum Vorjahr, so verbuchte Klarna ein Transaktionsvolumen von 24,6 Milliarden Euro in 2018. Zudem gewann das Unternehmen 25.000 neue Partner, dazu zählten auch die schwedischen Riesen Ikea und H&M.

Der Aufstieg von Klarna scheint auch in 2020 anzuhalten, denn die Schweden bedienen so einige Bedürfnisse der Nutzer, welche bei PayPal bislang auf der Strecke bleiben.

Diese Vorteile bietet Klarna

Die schwedische Firma entwickelte sich seit der Gründung 2005 fortlaufend weiter, so richtet sich Klarna heute speziell nach den Bedürfnissen des Endkunden. Demnach bietet Klarna unter anderem Sofortüberweisungen, sowie Ratenzahlungen und Rechnungskäufe an, was mit PayPal nicht möglich ist. Zudem unterstützt es Apple Pay, Google Pay und händigt eine physische Debitkarte aus. Auch diese Leistungen lässt PayPal bisweilen missen.

"Klarna bietet Nutzern mittlerweile ein eigenes Ökosystem. Verbraucher, die mit Klarna in Berührung gekommen sind, erkennen schnell die Vorteile", erklärt Maik Klotz, Payment-Experte, im Interview mit Business Insider. Diese Services sind unter anderem möglich, da das Unternehmen über eine Bank-Lizenz verfügt. Klotz ergänzt, "Klarna ist sehr nutzerorientiert und macht einige Dinge besser als PayPal".

Nutzer können frei und bei jedem Kauf individuell bestimmen, auf welche Weise der Einkauf bezahlt werden soll. In der App lässt sich bestimmen, ob die Zahlung direkt und in voller Höhe vom hinterlegten Konto abgezogen werden soll, oder ob erst nach 14 Tagen abgebucht wird. Auch Ratenzahlung ist mit Klarna möglich.

Ein Unternehmen im ständigen Wandel

Auch in Zukunft bestrebt das Unternehmen, sich weiterhin immer wieder neu zu erfinden, sodass ein Klarna-Girokonto durchaus denkbar wäre, kommentiert Klotz. "Wir arbeiten stetig an neuen Angeboten sowohl für Endkonsumenten als auch Händler", kommentiert der Geschäftsführer für Klarna in Deutschland, Schweiz und Österreich, Robert Buenick, im Gespräch mit Biallo.de. Buenick verdeutlicht: "Unser Produkt- und Dienstleistungsangebot wird sich ständig weiterentwickeln".

Diese Einstellung spricht für eine Langlebigkeit des schwedischen Unternehmens, das große Produktspektrum schützt es bisweilen davor, von Tech-Riesen wie Google und Apple verspeist zu werden. "Haben Tech-Firmen ein gutes Produkt, besteht immer die Gefahr, dass beispielsweise Apple oder Facebook diese Funktionen in ihrem eigenen Ökosystem einbauen", so Klotz.

Dennoch sollte PayPal den europäischen Konkurrenten nicht leichtfertig außer Acht lassen, denn Klarna hat das Potenzial, den mächtigen Konkurrenten an der ein oder anderen Stelle den Rang abzulaufen. Klotz halte es zwar für unwahrscheinlich, dass PayPal viele Kunden an Klarna verlieren wird, doch die Schweden könnten sich andere Nischen der Branche zu Eigen machen.

Henry Ely / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Ken Wolter / Shutterstock.com

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07.01.2019PayPal OverweightBarclays Capital
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19.10.2018PayPal BuyBTIG Research
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