01.07.2020 21:11

Auto-Abo im Netflix-Style: Sixt bietet jetzt Auto-Abo an

SIXT+: Auto-Abo im Netflix-Style: Sixt bietet jetzt Auto-Abo an | Nachricht | finanzen.net
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Bei Sixt ist jetzt das Auto-Abo möglich. Zu einem Festpreis können Abonnenten jeden Monat das gewünschte Auto fahren, ohne Versicherung oder Steuern zu bezahlen.
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Vom VW Polo bis zu Mercedes-S-Klasse - Das beinhaltet SIXT+

Die bayerische Autovermietung Sixt bringt mit SIXT+ ein neues Vermietungsmodell heraus - Kunden können nun ein Auto-Abonnement abschließen. Damit schließt Sixt die Lücke zwischen Carsharing und Langzeitvermietung und bietet Kunden die Möglichkeit, neuwertige Autos zu fahren, ohne für Reparaturen oder TÜV aufzukommen. Bei SIXT+ können Kunden wie gewohnt eine beliebige Fahrzeugklasse wählen, welches Modell der Kunde letztlich erhält, kann er jedoch nicht bestimmen.

Das Abo kann in der günstigsten Variante bereits ab 349 Euro im Monat abgeschlossen werden, eine Mercedes-Benz-S-Klasse kostet im Abonnement jedoch 1.349 Euro monatlich. Hinzu kommt pro Abo-Abschluss eine einmalige Startgebühr von 199 Euro. Im Preis inbegriffen sind TÜV, Reifenwechsel, Inspektion, Rundfunkbeitrag, Steuern, Haftpflichtversicherung, Vollkasko- und Diebstahlschutz sowie die Zulassung. Der Kunde muss mit dem Abschluss des Abonnements also nur die monatliche Fixgebühr zahlen und sich sonst um nichts kümmern. Lediglich für die Spritkosten muss er selbst aufkommen. Für Vielfahrer können sich die Kosten jedoch erhöhen, da im Standardpaket mit dem Auto maximal 500 Kilometer gefahren werden dürfen. Wem das zu wenig ist, der kann gegen einen Aufpreis die pro Monat zulässigen Kilometer erhöhen.

Eine Kündigung ist laut Sixt sehr flexibel möglich. Während Sixt selbst eine Kündigungsfrist von drei Monaten einhalten muss, ist das Autoabonnement von Seiten des Kunden monatlich kündbar. Für eine rechtmäßige Kündigung muss der Kunde das Auto lediglich bei einer der 30 Sixt-Stationen in Deutschland abgeben. Der angebrochene Monat wird dabei noch abgerechnet. Konstantin Sixt verglich SIXT+ bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des Abo-Services mit Musikstreaming - nur für die Straße.

So funktioniert´s

Sixt beschreibt den Abschluss von SIXT+ in vier Schritten. Über die Sixt-App kann der Kunde sein Abonnement vor Vertragsabschluss individuell konfigurieren, das Startdatum samt Abholort festlegen und danach direkt in der App das Abo abschließen. Darauffolgend kann das Auto abgeholt werden und der Kunde kann direkt losfahren. Zum Ende eines jeden Abrechnungsmonats kann das Abo gekündigt oder ein neues Automodell ausgewählt werden.

Die Vor- und Nachteile des Auto-Abos im Überblick

Die Vorteile des Abonnements liegen im All-Inclusive-Paket sowie dem monatlichen Fixpreis und der einfachen Kündigungsmodalitäten. Hinzu kommt, dass es kein Mindestalter gibt, prinzipiell kann also jeder 18-Jährige das Abonnement abschließen. Fahranfänger können sich freuen, auch wenn es sein kann, dass bei bestimmten Modellen ein höheres Alter vorgeschrieben ist. Das Abo eignet sich gerade für all diejenigen, die kein eigenes Auto besitzen, aber eines benutzen möchten. Da dies ein immer weiter voranschreitender Trend ist, hoffen die Brüder Konstantin und Alexander Sixt, dass ihre neue Geschäftsidee dem Unternehmen wieder Aufschwung geben kann, da Corona ihnen nach eigener Aussage die Geschäftsgrundlage entzog. Derzeit hält sich Sixt mit einem Hilfspaket von 1,5 Milliarden Euro über Wasser.

Ein Nachteil von SIXT+ ist, dass nicht einfach so zwischen verschiedenen Autos gewechselt werden kann, da bei jedem Modellwechsel erneut die Startgebühr von 199 Euro anfällt. Die Haftpflichtversicherung im Rahmen des Abos hat zudem einen Selbstbehalt von 2.000 Euro, wem das zu viel ist, der muss gegen einen Aufpreis beim Abo-Abschluss einen niedrigeren Selbstbehalt konfigurieren. Auch für mehr Inklusivkilometer muss der Kunde einen Aufpreis bezahlen und wer mit dem Auto weite Strecken zurücklegen möchte, dem kann die maximale Kilometeranzahl von 2.000 Kilometern pro Monat einen Strich durch die Rechnung machen. Des Weiteren sind Preise von 349 Euro bis 1.349 Euro monatlich für viele Autofahrer ziemlich teuer, wenn man bedenkt, dass die Spritkosten darin noch nicht enthalten sind.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: inxti / Shutterstock.com

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