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11.09.2019 15:44
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Zinsbetrug am Sparer

Benjamin Feingold-Kolumne: Zinsbetrug am Sparer | Nachricht | finanzen.net
Benjamin Feingold-Kolumne
Die ARD berichtete jüngst über ein neues Kapitel in der Saga der Sparkassen, vor denen Sie Ihr Geld in Sicherheit bringen sollten - Betrug am Kunden per Zinsabrechnung.
Das wirft die ARD in einer Doku den Sparkassen vor. Titel - der rote Riese zockt ab. Und als wäre das nicht genug, ist es durchschaubar und gleichzeitig peinlich - der Sparkassenchef fällt über EZB-Chef Draghi her und watscht ihn ab. Der Chef aller Sparkassen behauptete nämlich, die EZB sei Schuld am Dilemma der Kassen. Dabei sind es vielmehr die Millionengehälter und Pensionen der Vorstände, die zulasten der Kunden gehen. Genau deshalb raten wir zu Auswegen. Sehr dringend.

Wir helfen Ihnen täglich, der Sparkassenfalle zu entkommen. Lassen Sie sich das nicht bieten und probieren Sie unser Rezept für eine Zielrendite von 5 bis 10 Prozent aus. Wir zeigen in unserem Börsenbrief in unserem defensiven Depot - wenn Sie so wollen Ihr Sparkassenersatzportfolio - wie man Rendite zwischen 5 und 10 Prozent pro Jahr anpeilen und erreichen kann, seit Jahren. Sie können dies hier ohne Langfristabo einfach einen Monat testen. Und wenn es Ihnen gefällt, dann auch sehr gerne länger und dabei bleiben. Selbst wenn Sie nicht zu uns kommen, obwohl unsere Abonnenten durch die Bank hoch zufrieden sind - bitte tun Sie etwas mit Ihrem Geld und entfernen Sie es vom roten Riesen.

Landesfond als Alternative

Doch es könnte noch mehr passieren. Deutschland ist ein Trauerspiel für Aktionäre. Der politische Support für eine Aktienkultur - gleich null! Stattdessen fallen Ministern wie Olaf Scholz keine Ideen ein außer einer komplizierten Reduktion des Soli. Gedanken nach vorne - gleich null. Bei Schäuble war es nicht besser. Sein Fetisch - die schwarze Null. Wie wäre es mal mit einem Deutschlandfonds? Wenn der Staat sich zu Null- und Negativzinsen verschulden kann.

Einen Fonds, in den man aus dem DAX 100 reichlich beste Ware einkaufen könnte, gerade jetzt. Stattdessen jammert man irgendwann, wenn zu viele Ausländer in deutschen Firmen per Aktienpaketen agieren und regieren. Verdammt, warum wachen Verantwortliche nicht endlich auf? Es gibt deutsche Qualität zum Ramschpreis gegenwärtig. Und die Sparer? Sie parken ihr Geld weiter auf dem Girokonto und verbrennen jedes Jahr Geld um Geld. Denn die Spatzen pfeiffen es von den Dächern - bald kommen Strafzinsen für Sparer. Im Münchener Merkur warnte der Sparkassenchef - Strafzinsen werden kommen.

3 Prozent Verlust!

Wir taxieren den jährlichen Verlust auf einem Konto bei Sparkasse oder Volksbank momentan auf rund 2 Prozent - Gebühren und Inflation berücksichtigt. Bei Strafzinsen sollte das Ganze auf rund 3 Prozent steigen, die Sie jährlich verlieren. Wir haben uns deshalb zum Ziel gesetzt, in unserem Börsenbrief als ein wesentliches Instrument Ihnen zu zeigen, wie Sie 5-10 Prozent Rendite pro Jahr anpeilen können. Wir geben Ihnen die Instrumente und liefern dazu Research, Videonewsletter, Behavoiral Finance-Analysen, die Sie sonst nirgends finden werden. Und das zu einem Preis, der für jeden machbar ist. Ein Espresso pro Tag, maximal.

Wir organisieren Ihr Risiko, wir sagen Ihnen, wie Sie das möglichst gering halten. Verschenken Sie kein Geld, bitte! Heute fünf Prozent in einem Investment, welches wir Ihnen täglich in Varianten aufzeigen, sind eigentlich 8 Prozent, denn die 3 Prozent müssen Sie im Hinterkopf haben. Lassen Sie sich nicht enteignen, seien Sie ein wenig mutig und verschenken Sie kein Geld.

Die nächsten Jahre werden kein Spaß für Sparer oder Anleger, wenn man irgendwie ohne Risiko durchkommen will. Die Antwort für Sparkassen-Präsident Schleweis könnte besser nicht sein als von Gerhard Schick - ehemaliger Abgeordneter der Grünen im Bundestag und seit Juli 2018 Vorstand der "Bürgerbewegung Finanzwende" für eine nachhaltige Finanzwirtschaft -, den wir sehr schätzen und immer als sehr angenehm kennengelernt haben: "Dass ausgerechnet Herr Schleweis aus allen populistischen Rohren schießt, ist doch ein schlechter Witz", sagt Schick. "Bevor er Herrn Draghi angiftet, sollte Herr Schleweis erst mal im eigenen Haus aufräumen. Die Vorstandsvergütungen der Sparkassen sind teilweise enorm und der beste Beleg, dass bislang nur die Kunden für die Krise zahlen." Um es mit unseren Worten zu sagen - bei den Sparkassen werden, wie "finanz-szene" berichtete, die Vorstände und Ex-Vorstände mit Millionengehältern zugeschüttet während man den Sparer melkt.

Benjamin Feingold ist seit mehr als 20 Jahren Börsianer und langjähriger Redakteur bei Börse Online sowie bei der Financial Times Deutschland gewesen. Zusammen mit Daniel Saurenz gründete er 2013 das Investmentportal Feingold Research, das täglich Analysen und Investmentideen zur Börsenentwicklung veröffentlicht.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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