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07.10.2018 18:00
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Bonuszertifikate: Achtung, Aufgeld!

Euro am Sonntag-Zerti-1x1: Bonuszertifikate: Achtung, Aufgeld! | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Zerti-1x1
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Beim Kauf von Bonuszertifikaten sollten Anleger darauf achten, ob die Produkte mit einem Preisaufschlag gehandelt werden oder nicht.
€uro am Sonntag
von Gian Hessami, Euro am Sonntag

An der Börse ist es manchmal wie im Leben: Es geht hin und her, doch bewegt hat sich unterm Strich nicht viel. So steht der DAX aktuell auf dem Niveau, auf dem er bereits vor einem halben Jahr notierte.


Für solche Phasen eignen sich Bonuszertifikate, die in seitwärts laufenden Märkten ordentliche Renditen erwirtschaften. Wenn der Basiswert, etwa eine Aktie oder ein Index, die Barriere während der Laufzeit nicht berührt, erhalten Anleger eine Bonuszahlung. Die Barriere ist eine Kursmarke, die unter dem aktuellen Kurs des Basiswerts liegt. Erreicht der Basiswert diese Schwelle, geht der Anspruch auf die Bonuszahlung verloren. Der Zertifikatepreis entwickelt sich dann eins zu eins zum Basiswert.


Wer beim Kauf dieser Papiere nicht genau auf den Preis schaut, muss vielleicht Lehrgeld zahlen. Denn viele Bonuszertifikate notieren mit einem Aufgeld. Sie sind also im Vergleich zu ihrem Basiswert teurer. "Habe ich als Anleger ein Bonuszertifikat mit Aufgeld erworben und die Barriere wird verletzt, ist mein Kursverlust um jenes Aufgeld größer ausgefallen als bei einem Direktinvestment", sagt Christian Köker, Derivateexperte bei HSBC Deutschland.

Rendite versus Risiko

Im Gegenzug bieten Papiere mit Aufgeld attraktivere Bonuszahlungen. Köker erläutert, warum es überhaupt Aufgelder gibt: "Während der Laufzeit beeinflusst nicht nur die zugrunde liegende Aktie die Preisentwicklung eines Zertifikats. Faktoren wie Dividendenerwartung oder die erwartete Volatilität spielen ebenfalls eine Rolle." Sinkt etwa die Volatilität, verteuert sich das Bonuspapier bei ansonsten gleich bleibenden Faktoren.



"Wir stellen immer wieder fest, dass selbst entscheidende Privatanleger Aufgelder in Kauf nehmen und somit risikobereiter sind als professionelle Vermögensverwalter, die Bonuszertifikate ohne Aufgelder bevorzugen", so Köker.

Ein Bonuszertifikat mit Aufgeld ist das Papier der Commerzbank auf die Allianz-Aktie (ISIN: DE 000 CV8 UM7 4), das bis Ende September 2019 läuft. Die Aktie notiert bei 194,66 Euro, das Zertifikat kostet 222,80 Euro. Da­raus ergibt sich ein Aufgeld von 14,5 Prozent. Die Barriere liegt bei 170 Euro. Wird diese nicht gerissen, erhalten Anleger eine Bonuszahlung von 277 Euro, was einer Rendite von rund 24 Prozent entspricht.

Ein Papier ohne Aufgeld ist das Bonuszertifikat von Goldman Sachs auf die Allianz-­Aktie (DE 000 GM6 5HA 5) mit gleicher Laufzeit und gleicher Barriere. Das Papier kostet 194,31 Euro. Hält die Barriere, gibt es einen Bonusbetrag von 215 Euro. Das entspricht einer Rendite von 10,7 Prozent.




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Bildquellen: travellight / Shutterstock.com, StockThings / Shutterstock.com
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13:21 UhrAllianz overweightJP Morgan Chase & Co.
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