Bilanzeid

Bilanzeid - Definition

Schriftliche Erklärung der Unternehmensleitung, dass die Rechnungslegung nach bestem Wissen ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt. Die gesetzlichen Vertreter von Kapitalgesellschaften, die als sog. Inlandsemittenten Wertpapiere ausgeben, sind nach § 264 II 3 HGB zur Abgabe dieses Bilanzeids verpflichtet. Vorbild für die Regelung ist der US-amerikanische Sarbanes-Oxley-Act. Die Erklärung ist gemäß den §§ 264, 289, 297 und 315 HGB bei der Unterzeichnung des Einzel- und Konzernabschlusses sowie des Lageberichts und Konzernlageberichts abzugeben. Ferner wird in § 37 w II WpHG bestimmt, dass auch für den Halbjahresfinanzberichtein Bilanzeid abzugeben ist.

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Schneck (Hrsg.), Lexikon der Betriebswirtschaft, 9. Auflage, München 2015
www.finanzen.net/wirtschaftslexikon/bilanzeid/9

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