Bilanzkennzahlen

Bilanzkennzahlen - Definition

Kennzahlen, die auf Basis der Bilanz im Rahmen der Bilanzanalyse ermittelt werden. Neben absoluten Bilanzkennzahlen, wie z. B. das betriebsnotwendige Vermögen, sind insbesondere relative Bilanzkennzahlen (Verhältniszahlen) relevant, die eingeteilt werden in Kapitalstrukturkennzahlen, die Positionen der Passivseite zueinander in Bezug setzen, wie z. B. das Fremdkapital zum Gesamtkapital (= Verschuldungsgrad), und Vermögensstrukturkennzahlen, die an der Aktivseite der Bilanz anknüpfen, wie z. B. das Anlagevermögen im Verhältnis zum Gesamtvermögen (= Anlagenintensität). Außerdem werden sog. Anlagendeckungsgrade und Liquiditätsgrade ermittelt, die bestimmte Passiva in Bezug zu bestimmten Aktiva setzen, z. B. das Eigenkapital zum Anlagevermögen (= Anlagendeckungsgrad A). Der Aussagewert dieser Kennzahlen (Abbildung unter Kennzahl) ist insbesondere wegen der Stichtagsbezogenheit der Bilanz begrenzt. Neben den Bilanzkennzahlen werden vor allem Ertragskennzahlen und Aufwandsstrukturkennzahlen ermittelt.

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Schneck (Hrsg.), Lexikon der Betriebswirtschaft, 9. Auflage, München 2015
www.finanzen.net/wirtschaftslexikon/bilanzkennzahlen/9

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