Industrieobligation

Industrieobligation - Definition

Anleihe eines emissionsfähigen Industrieunternehmens, mit dem sich das Unternehmen langfristiges Fremdkapital beschafft. Sie ist meist festverzinslich ausgestattet und durch eine Grundschuld oder Hypothek abgesichert. In der Regel sind institutionelle Anleger (z. B. Versicherungen, Fonds) Käufer derartiger Schuldverschreibungen. Als Anbieter kommen nur Unternehmen mit bestem Standing und Rating in Frage, um die Obligation am Kapitalmarkt platzieren zu können. Während traditionell die festverzinsliche Anleihe (Straight Bond) gebräuchlich war, sind im Zuge der Entwicklung von Finanzinnovationen auch andere Variationen der Zinszahlung, Tilgung und Besicherung im Umlauf (z. B. Floating Rate Note, Zero Bond, Wandelschuldverschreibung, Optionsschuldverschreibung). Außerdem sind Kombinationen mit einer Option oder einem Swap denkbar.

SCHNELLSUCHE

Ähnliche Begriffe und Ergebnisse

Für wissenschaftliche Arbeiten

Quelle & Zitierlink

Um diese Seite in einer wissenschaftlichen Arbeit als Quelle anzugeben, können Sie folgenden Link verwenden, um sicherzustellen, dass sich der Inhalt des Artikels nicht ändert.

Schneck (Hrsg.), Lexikon der Betriebswirtschaft, 9. Auflage, München 2015
www.finanzen.net/wirtschaftslexikon/industrieobligation/9

Versionen dieses Artikels

Falls für diesen Artikel mehrere Versionen verfügbar sind, können Sie eine Version auswählen, die Sie verwenden möchten.

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln