Treasurership

Treasurership - Definition

Angelsächsische Bezeichnung für einen Teilbereich der finanzwirtschaftlichen Aufgaben in einer Unternehmung. Im Einzelnen umfasst diese betriebliche Teilfunktion die Kapitalbeschaffung in Form von kurz- und langfristigem Fremdkapital, die Aufnahme von Eigenkapital, die Anlage frei verfügbarer Mittel auf dem Geldmarkt und Kapitalmarkt sowie die Schaffung und Pflege entsprechender Beziehungen zu einer Bank, Anteilseignern und sonstigen Investoren. Weitere Aufgabenbereiche sind die Absicherung von Währungs- und Zinsänderungsrisiken bei internationaler Geschäftstätigkeit, allgemeine Versicherungsangelegenheiten (Versicherung), die Überwachung des Forderungseingangs und häufig auch betriebliche Steuerangelegenheiten (Steuern). Die Abgrenzung zum Controlling ist zu beachten.

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Quelle & Zitierlink

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Schneck (Hrsg.), Lexikon der Betriebswirtschaft, 9. Auflage, München 2015
www.finanzen.net/wirtschaftslexikon/treasurership/9

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