IPO: Vivendi schließt Teilverkauf von Universal Music nicht aus

Der französische Medienkonzern Vivendi schließt einen Teilverkauf seiner Tochter Universal Music nicht aus.
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Universal Music sei "keine heilige Kuh", sagte Vorstandschef Arnaud de Puyfontaine dem "Wall Street Journal" (Dienstag). Derzeit gebe es aber keine Pläne für einen möglichen Börsengang. In der Vergangenheit hatte Vivendi solche Schritte immer abgelehnt.
Laut der französischen Investmentbank Natixis könnte dieser Schritt helfen, die Schulden des Konzerns zu verringern, die durch die geplante Übernahme der deutschen Medienagentur Havas entstehen würden. Somit könnte Vivendi weitere Zukäufe in der Spiele- und Verlagsbranche in Angriff nehmen. Natixis schätzt, dass Vivendi zwischen 33 und 49 Prozent der Universal-Music-Anteile an die Börse bringen könnte. Dies entspreche einem Wert zwischen 4 und 6 Milliarden Euro - bei einem geschätzten Unternehmenswert von 13 Milliarden Euro. Ein Sprecher von Universal wollte sich auf Nachfrage des "Wall Street Journals" nicht zu Puyfontaines Aussage äußern./hoskate/stw/stb
PARIS (dpa-AFX)
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Bildquellen: Vivendi