01.03.2021 23:32

Finanzierungsrunde treibt Bewertung von Elon Musks SpaceX massiv nach oben

"Wahnsinnige Nachfrage": Finanzierungsrunde treibt Bewertung von Elon Musks SpaceX massiv nach oben | Nachricht | finanzen.net
"Wahnsinnige Nachfrage"
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Das von Tesla-Chef Elon Musk gegründete Weltraumunternehmen schloss kürzlich eine Finanzierungsrunde ab. Dabei steigerte sich der Wert von SpaceX enorm.
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• SpaceX soll in Finanzierungsrunde eine Millionensumme eingesammelt haben
• Nachfrage sei laut Insidern "wahnsinnig"
• Satelliten-Sparte Starlink als Hoffnungsträger


SpaceX soll in einer Finanzierungsrunde frisches Kapital gesammelt und dabei seine Bewertung massiv gesteigert haben. Das offenbarten Insider des nicht börsennotierten Konzerns gegenüber dem US-Nachrichtensender CNBC.

Finanzierungsrunde zeigt "wahnsinnige Nachfrage" an SpaceX

Das frische Kapital in Höhe von 850 Millionen US-Dollar soll durch einen Preis je Aktie von 419,99 US-Dollar zusammengekommen sein. Wie CNBC berichtet, sei die Bewertung von SpaceX dabei im Vergleich mit der letzten Finanzierungsrunde um 60 Prozent auf 74 Milliarden US-Dollar in die Höhe geschossen. Außerdem sollen Firmeninsider und bestehende Investoren sich in einer Sekundärtransaktion von SpaceX-Aktien im Wert von 750 Millionen US-Dollar getrennt haben.

SpaceX habe nur auf einen Teil des verfügbaren Marktinteresses zurückgegriffen, erklärten die mit der Sache vertrauten Personen. Das Weltraumunternehmen stoße auf eine "wahnsinnige Nachfrage" und habe innerhalb von drei Tagen Angebote mit einem Gesamtvolumen von sechs Milliarden US-Dollar erhalten.

SpaceX sammelt Geld für kapitalintensive Projekte

Der neuerliche Kapitalzufluss kommt, während SpaceX zwei geldverschlingende Projekte entwickelt. Dabei ist Starlink eines der ehrgeizigen Projekte, das sich auf den Aufbau eines Internetnetzwerkes basierend auf tausenden Satelliten fokussiert. Das Ziel ist es, die Erde mit Hochgeschwindigkeitsinternet zu beliefern. Um Starlink auf die Beine zu stellen, seien schätzungsweise insgesamt 10 Milliarden US-Dollar nötig. Wie die SpaceX-Manager jedoch laut CNBC prognostizieren, könnte die Satellitensparte bis zu 30 Milliarden US-Dollar jährlich einbringen und somit das Zehnfache des Raketengeschäfts.

Als weiteres kostenintensives Projekt sind die Starship-Raketen zu nennen. Mehrere Prototypen wurden bereits in Texas getestet. Die meisten kurzen Testflüge in circa 152 Metern Höhe sollen erfolgreich verlaufen sein. Bei den beiden jüngsten Höhenflügen kam es, trotz einiger erreichter Entwicklungsmeilensteine, jedoch zu Explosionen beim Landeversuch. Langfristig zielt SpaceX mit Starship darauf ab, bis zu 100 Menschen und Fracht in einer Tour auf eine Mission zum Mond oder Mars transportieren zu können.

Elon Musk äußert sich zum Starlink Börsengang

Dass SpaceX Ambitionen hegt, das Satellitengeschäft Starlink an die Börse zu bringen, ist bereits bekannt. Nun bestätigte Gründer Elon Musk diese Pläne nochmals: "Sobald wir den Cashflow einigermaßen gut vorhersagen können, wird Starlink an die Börse gehen", zitiert CNBC den Milliardär. Doch vermutlich müsse Starlink "im Laufe des nächsten Jahres oder so durch einen tiefen Abgrund von negativem Cashflow gehen".

Vor drei Monaten wurde die öffentliche Betaphase initiiert. Dabei wurden 1.000 Satelliten gestartet, um Kunden aus den USA, Kanada und Großbritannien zu bedienen. Kürzlich soll die öffentliche Beta-Phase erweitert worden sein. Der Starlink-Dienst könne nun für 99 US-Dollar von potenziellen Kunden vorbestellt werden, heißt es bei CNBC. In einigen Vorbestellungsnachrichten sollen sich die Informationen für den Abdeckungzeitpunkt verschiedener Gebiete auf Mitte bis Ende 2021 oder 2022 belaufen. In einem Formular an die Federal Communications Commission gab Starlink Ende Februar an, bereits mehr als 10.000 Nutzer aus den Vereinigten Staaten und dem Ausland aufzählen zu können.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: SpaceX, Kevork Djansezian/Getty Images

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