APA ots news: FMA erklärt: Follow the money - Wieso die Bank wissen muss...

06.02.26 10:09 Uhr

APA ots news: FMA erklärt: Follow the money - Wieso die Bank wissen muss woher das Geld stammt

Die Kurzvideoreihe "1 Minute - 1 Begriff" der

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Finanzmarktaufsicht (FMA) erläutert, warum Banken oder

Versicherungen bei ungewöhnlich großen Geldeingängen

Nachfragen stellen.

Wien (APA-ots) - Ungewöhnlich hohe oder unerwartete Zahlungseingänge

können ein

Warnsignal für Geldwäsche sein. Kriminelle versuchen oft, illegal

erwirtschaftete Gelder über gewöhnliche Bankkonten in den legalen

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Finanzkreislauf einzuschleusen. Indem Finanzinstitute prüfen, ob

Einnahmen oder Einzahlungen zur finanziellen Situation der Kund:innen

passen und ob deren Herkunft nachvollziehbar ist, können sie solche

Auffälligkeiten frühzeitig erkennen. Diese Überprüfungen dienen nicht

nur der Sicherheit des Finanzsystems, sondern schützen auch

Kund:innen davor, unbeabsichtigt in kriminelle Aktivitäten verwickelt

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zu werden.

In ihrem neuen Video aus der Reihe "1 Minute, 1 Begriff" erklärt

die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA), wieso Banken,

Versicherungen und andere Finanzinstitute gesetzlich dazu

verpflichtet sind, die finanzielle Situation ihrer Kund:innen

nachvollziehen zu können. Sie dürfen nur Gelder annehmen, deren

Herkunft plausibel belegbar ist. Bei Transaktionen, die

außergewöhnlich hoch sind, oder bei einer neuen Geschäftsbeziehung

können Nachweise wie etwa Lohnzettel, Kaufverträge,

Versicherungspolizzen oder Ähnliches vorgelegt werden. Damit sind die

Nachfragen normalerweise rasch erledigt. Wie bei einer Passkontrolle

an der Grenze oder der Sicherheitskontrolle am Flughafen werden

diesen Prüfungen grundsätzlich alle unterworfen - ohne dass sie

deshalb unter Generalverdacht stehen.

Sollten die erforderlichen Informationen zur Mittelherkunft aber

nicht bereitgestellt werden, können Institute verpflichtet sein,

Zahlungen abzulehnen, Geschäftsbeziehungen zu beenden oder sogar eine

Meldung an das Bundeskriminalamt zu erstatten. Diese Vorgaben

schützen vor Missbrauch des Finanzsystems für kriminelle Aktivitäten

wie Betrug, Drogen- oder Menschenhandel sowie

Terrorismusfinanzierung.

In "1 Minute, 1 Begriff" werden wichtige Finanzbegriffe von

Expert:innen der FMA kurz und bündig für alle leicht verständlich

erklärt. Alle Videos dieser Reihe sind auf dem FMA-Instagram-Kanal @

redenwiruebergeld und auf dem YouTube-Kanal der FMA zu finden.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/694/aom

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