09.03.2021 23:58

Trotz GameStop-Hype: Tesla bleibt meistgeshortete Aktie

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Nachdem der Kurs der zuvor stark geshorteten GameStop-Aktie im Januar durch die Decke ging, mussten zahlreiche Hedgefonds herbe Verluste einstecken. Bereits deutlich länger haben Leerverkäufer allerdings die Anteilsscheine des E-Auto-Herstellers Tesla im Visier.
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• Short-Wetten gegen Tesla mindestens seit 2010
• Teslas Kursplus sorgt für Milliardenverluste
Elon Musk Gegner von Shortsellern

GameStop- und Tesla-Aktien: Wetten auf sinkende Kurse

Mit dem Hype um GameStop rückten Shortseller und deren Handelspraktiken in den Fokus der Öffentlichkeit. Zahlreiche Hedgefonds wetteten gegen die Aktie des Videospielhändlers, bevor Kleinanleger deren Kurs in die Höhe trieben. Die Folge: Milliardenverluste auf Seiten der Leerverkäufer. Auch der Hedgefonds Melvin meldete im Januar ein dramatisches Minus. Aktuell werden noch etwa 23 Prozent der Aktien des Videospielhändlers short gehalten, wie eine Übersicht von Financhill zeigt.

Aber auch zahlreiche andere Titel standen - oder stehen noch - im Fokus von Leerverkäufern. Eins der prominenteren Beispiele ist die Aktie des E-Autoherstellers Tesla. Laut Berichten des Nachrichtenportals Quartz ist das Unternehmen von Elon Musk das größte Ziel von Shortsellern, und zwar nicht erst seit kurzem. So habe die Analyse-Firma S3 Partners herausgefunden, dass Short-Wetten gegen den Elektro-Giganten bereits mindestens seit 2010 laufen.

Tesla-Shortseller müssen Milliardenverluste einstecken

Das Geschäft scheint nicht aufgegangen zu sein: Trotz der Voraussagen der Leerverkäufer stieg der Kurs des Anteilsscheins im vergangenen Jahr um 743 Prozent, aktuell wird die Aktie an der NASDAQ bei 563,00 US-Dollar gehandelt (Schlusskurs vom 8. März 2021). Und so sollen Shortseller zwischen 2017 und 2021 mit der Tesla-Aktie 52 Milliarden US-Dollar verloren haben, wie Quartz unter Berufung auf die Daten des Analyseunternehmens berichtet. Damit führt Musks Unternehmen die Liste der größten aus Short-Wetten resultierenden Verluste an und hat sich dadurch noch vor Apple, Alibaba, Amazon und Microsoft positioniert. Auch der GameStop-Hype machte sich bei den Hedgefonds laut S3 Partners mit einem vergleichsweise niedrigen Minus von 8,4 Milliarden US-Dollar bemerkbar. Somit sei eben die Tesla-Aktie das unprofitabelste Short-Geschäft der letzten zehn Jahre, möglicherweise sogar noch länger, wenn man bedenkt, wie lange Leerverkäufer schon gegen die Anteilsscheine des E-Auto-Pioniers wetten.

Verlustgeschäfte scheinen Hedgefonds nicht abzuschrecken

Trotz der verlustreichen Geschäfte scheinen noch immer zahleiche Hedgefonds nicht von ihrer Short-Position abweichen zu wollen. So beläuft sich der Wert der leerverkauften Aktien mit noch nicht geschlossenen oder gedeckten Positionen aktuell auf 40 Milliarden US-Dollar, wie aus den Daten von S3 hervorgeht. Dies entspreche etwa sechs Prozent aller für den Handel verfügbaren Tesla-Aktien. Auch hier kann sich Tesla gegenüber Apple, Amazon, Microsoft, Alibaba, Square und AMD durchsetzen und den ersten Platz der größten Shortpositionen für sich gewinnen.

Tesla-CEO Elon Musk wettert gegen Hedgefonds

"Wette niemals gegen Elon Musk", soll Starinvestor Peter Thiel über den Tesla-CEO gesagt haben. Und so sprach sich Musk in der Vergangenheit, besonders über Twitter, immer wieder gegen die Vorgehensweise der Shortseller aus und verurteilte diese aufs Schärfste. So gehörte Musk auch zu den Verfechtern der WallStreetBets-Bewegung, als diese Ende Januar erstmals für starke Kurssprünge bei der GameStop-Aktie sorgte.

"Man kann keine Häuser verkaufen, die man nicht besitzt. Man kann keine Autos verkaufen, die man nicht besitzt. Aber man kann Aktien verkaufen, die man nicht besitzt?", schrieb der CEO im Januar auf Twitter. "Leerverkäufe sind Betrug. Legal nur aus rudimentären Gründen."

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Josh Edelson/AFP/Getty Images, Katherine Welles / Shutterstock.com

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