Saudi-Arabien dementiert Übernahme-Pläne für Manchester United

Saudi-Arabien hat Spekulationen über eine Übernahme des Premier-League-Clubs Manchester United durch Kronprinz Mohammed bin Salman zurückgewiesen.
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Die Berichte seien "komplett falsch", schrieb der saudische Medienminister Turki al-Schabanah auf Twitter. Die Boulevardzeitung "The Sun" hatte gemeldet, bin Salman biete 3,8 Milliarden Pfund (rund 4,3 Milliarden Euro) für eine Übernahme des englischen Fußball-Rekordmeisters. Der Club, der der amerikanischen Glazer-Familie gehört, kommentierte die Gerüchte zunächst nicht.
Minister al-Schabanah schrieb, bei einem Treffen zwischen Vertretern Saudi-Arabiens und Manchester Uniteds sei es lediglich um weitere Sponsoring-Möglichkeiten gegangen. Der Premier-League-Club war 2017 eine "strategische Partnerschaft" mit Saudi-Arabien eingegangen, seitdem gibt es Gerüchte über mögliche Übernahme-Pläne des Kronprinzen, der im Zusammenhang mit der Ermordung des saudischen Regierungskritikers Jamal Khashoggi in der Kritik steht.
RIAD (dpa-AFX)
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