Chip-Aktien

Cathie Wood baut Depot um: Beteiligung an TSMC und NVIDIA reduziert

28.02.24 22:19 Uhr

Wall Street-Investorin Cathie Wood macht Kasse bei KI-Gewinnern: TSMC-Aktien und NASDAQ-Titel NVIDIA-Aktien verkauft | finanzen.net

Cathie Wood hat sich einmal mehr von NVIDIA-Aktien getrennt. Auch Aktien von TSMC, zu dessen Kunden NVIDIA zählt, warf sie teilweise aus dem Depot eines ihrer ETFs.

• Cathie Wood verkaufte Aktien von TSMC und NVIDIA
• Exposure zu KI-Platzhirsch reduziert
• Verpasst Wood erneut die besten Investment-Möglichkeiten?



Cathie Wood, die Gründerin von ARK Invest, hat kürzlich Anpassungen im Depot des ARK Autonomous Technology and Robotics ETF (ARKQ) vorgenommen. Dabei hat sie die Beteiligung des Fonds an Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) und NVIDIA reduziert.

Cathie Wood trennt sich erstmals seit 2021 von TSMC-Aktien - Auch NVIDIA-Aktien verkauft

Konkret warf die Starinvestorin laut Trading-Update am vergangenen Freitag 8.599 TSMC-Aktien aus dem Depot des ARKQ, nachdem sie die Position laut "Bloomberg" im vergangenen Jahr immer weiter ausgebaut hatte. Der jüngste Verkauf war hingegen laut der Nachrichtenseite der erste seit Ende 2021.

"Bloomberg" erklärt den teilweisen Verkauf von TSMC-Aktien damit, dass die Abhängigkeit des ARK Autonomous Technology and Robotics ETF - der vorrangig in Unternehmen investieren soll, die für industrielle Innovationen relevant sind - von KI-Platzhirsch NVIDIA reduziert werden sollte. Denn der US-Chiphersteller sei ein Schlüsselkunde von TSMC. Dazu passt auch, dass Wood am gleichen Tag auch NVIDIA-Aktien aus dem Depot des ETFs warf: Laut Trading-Update wurde die entsprechende Position im ARKQ um 2.362 Anteilsscheine reduziert.

Beide Unternehmen sind jedoch weiterhin im Portfolio des Fonds vertreten. So hält der ARK Autonomous Technology and Robotics ETF aktuell noch 29.060 NVIDIA-Aktien und 166.269 TSMC-Aktien. Mit nun Platz 11 beziehungsweise Platz 13 gehören beide Titel jedoch nicht mehr zu den zehn größten Beteiligungen des Fonds (Stand: 27. Februar 2024).

Cathie Wood bei KI-Aktien vom Pech verfolgt

Cathie Wood musste in der Vergangenheit bereits heftige Kritik einstecken, da sie im Oktober 2022 begonnen hatte, im großen Stil NVIDIA-Aktien zu verkaufen und so die Rally der Aktie weitestgehend verpasste. Auch 2023 wurde die Starinvestorin nicht müde zu betonen, dass NVIDIA als KI-Aktie zu offensichtlich sei. Erneut ließ sie sich dadurch große Gewinne entgehen.

Nun hat sich die ARK-Gründerin also erneut von NVIDIA-Aktien getrennt, obwohl der Hype um künstliche Intelligenz (KI) ungebremst weitergeht - und dabei vor allem genau diesen Anteilsschein weiter nach oben treibt: Seit Jahresbeginn hat die NVIDIA-Aktie bereits um rund 59 Prozent zugelegt (Stand: Schlusskurs vom 27. Februar 2024) - angetrieben auch durch die jüngste Quartalsbilanz, mit der der Chip-Hersteller die ohnehin schon hohen Erwartungen noch einmal deutlich übertreffen konnte. Das Papier von TSMC verteuerte sich seit Jahresbeginn an der NYSE im Fahrwasser von NVIDIA und Co. ebenfalls um 23,6 Prozent (Stand: Schlusskurs vom 27. Februar 2024).

Cathie Wood hält zwar in diversen ihrer ETFs insgesamt noch 87.530 NVIDIA-Aktien - und 221.848 TSMC-Aktien - setzt insgesamt aber eher auf andere Titel aus dem Bereich der KI, bei denen sie größeres Potenzial sieht. Zu diesen gehört unter anderem auch UiPath. Der Anbieter von Software für Roboterprozessautomatisierung ist in allen ihren aktiv gemanagten ETFs enthalten und zählt dort meist sogar zu den zehn größten Beteiligungen. So stellen UiPath-Aktien beispielsweise die zweitgrößte Position im ARK Autonomous Technology and Robotics ETF dar - obwohl sich die Investorin auch hier in den letzten Tagen von einigen Papieren trennte. Die Performance der UiPath-Aktie lässt jedoch - nicht nur im Vergleich mit NVIDIA und TSMC - einiges zu wünschen übrig: Das Papier hat seit Jahresbeginn rund 4,7 Prozent an Wert verloren (Stand: Schlusskurs vom 27. Februar 2024). Womöglich setzt die Investorin also auch dieses Jahr wieder aufs falsche Pferd, wenn es darum geht, vom KI-Hype zu profitieren.

Redaktion finanzen.net

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