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30.03.2020 17:43

DAX steigt bis Handelsende deutlich

Corona-Krise bleibt Thema: DAX steigt bis Handelsende deutlich | Nachricht | finanzen.net
Corona-Krise bleibt Thema
Folgen
Zum Auftakt der neuen Börsenwoche zeigte sich der DAX volatil, kann den Montagshandel aber mit einem kräftigen Gewinn beenden.
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Der DAX präsentierte sich zum Sitzungsbeginn am Montag fester, gab seine Gewinne jedoch früh wieder ab und verlor zwischenzeitlich deutlicher an Boden. Im weiteren Verlauf stabilisierte er sich dann aber doch noch oberhalb der Nulllinie und baute seine Gewinne aus, bis er 1,90 Prozent im Plus bei 9.815,97 Punkten in den Feierabend ging.

Der deutsche Aktienmarkt hat sich trotz der global rasanten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus am Montag stabilisiert. Am Wochenende hatte sich die Corona-Krise weiter zugespitzt. So hatte US-Präsident Donald Trump die Amerikaner auf dramatische Opferzahlen vorbereitet. Wenn es gelinge, die Todeszahl auf 100.000 zu begrenzen, "dann haben wir alle zusammen einen guten Job gemacht", sagte er am Sonntag. Nach Auskunft der Johns-Hopkins-Universität waren bis Sonntagabend weltweit mehr als 33.000 mit dem Virus infizierte Menschen gestorben und mehr als 700.000 Menschen infiziert.

Die "Wirtschaftsweisen" halten mittlerweile eine schwere Rezession in Deutschland durch die massiven Folgen der Corona-Krise für unvermeidbar. Wie schlimm es genau kommt, sei derzeit wegen großer Unsicherheiten unklar, hieß es im Sondergutachten des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

"Neben den konjunkturellen Belastungen rund um das Coronavirus ist ungewiss, inwieweit die Notenbanken mit weiteren Lockerungsschritten für Wachstumshilfen sorgen werden", bemerkte Marktanalyst Timo Emden vom Analysehaus Emden Research. Zudem werde der Absturz des Ölpreises mit Sorge betrachtet. Anleger sollten sich deshalb auf eine weiter hohe Volatilität einstellen. "Die derzeitigen Schwankungen am Markt sind nichts für schwache Nerven", erklärte Emden.

Redaktion finanzen.net / dpa-AFX

Bildquellen: PhotoSTS / Shutterstock.com
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