22.01.2021 07:32

EU-Gipfel warnt wegen mutierter Corona-Erreger vor nicht notwendigen Reisen

Corona-Mutationen im Blick: EU-Gipfel warnt wegen mutierter Corona-Erreger vor nicht notwendigen Reisen | Nachricht | finanzen.net
Corona-Mutationen im Blick
Folgen
Zur Eindämmung neuer Varianten des Coronavirus sind Einschränkungen der Reisefreiheit in der EU nicht mehr ausgeschlossen.
Werbung
"Von allen nicht unbedingt notwendigen Reisen sollte dringend abgeraten werden, sowohl innerhalb eines Landes als auch grenzüberschreitend", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach einen Video-Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstagabend. Die Grenzen sollen demnach aber grundsätzlich offen bleiben. In den vergangenen Wochen waren durch Mutationen neue Varianten des Coronavirus aufgetreten, die ansteckender sind als der bisherige Erreger. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte vor den Beratungen die Einführung von Grenzkontrollen als letztes Mittel nicht ausgeschlossen.

Auch Frankreich hatte sich für "Gesundheitskontrollen" an den EU-Binnengrenzen ausgesprochen. Belgien hatte eine Verbot "nicht wesentlicher Reisen" ins Spiel gebracht. Luxemburg etwa wandte sich aber strikt gegen Einschränkungen. "Wir müssen die Grenzen offen halten, um das gute Funktionieren des eurpäischen Binnenmarktes zu garantieren", sagte EU-Ratspräsident Charles Michel. "Aber wenn es um nicht unbedingt notwendigen Reisen geht, müssen Einschränkungen möglich sein."

Eine der "wichtigsten Maßnahmen" werde es nun sein, unnötiges Reisen zu unterbinden, sagte von der Leyen. Ihre Behörde werde am Montag einen konkreten Vorschlag unterbreiten, wie dies nicht zu Lasten des Binnenmarktes bewerkstelligt werden könne. Auch dazu wie mit Einreisen aus Drittstaaten umgegangen werden solle, werde die Kommission Vorschläge machen. Als Konsequenz aus der Verbreitung der neuen Varianten des Coronavirus soll es laut von der Leyen außerdem eine weitere Kategorie zur Einstufung von Risikogebieten geben: "Eine dunkelrote Zone würde zeigen, dass in diesem Gebiet das Virus sehr stark zirkuliert".

Bislang teilt die EU-Krankheitsbekämpfungsbehörde ECDC die EU-Regionen in grüne, orange und rote Zonen ein. Wegen der nahezu überall anhaltend hohen Ansteckungszahlen gibt es allerdings bereits seit Wochen keine grünen und nur noch sehr wenige orange Flecken auf der Europa-Karte.

BRüSSEL (AFP)-

Bildquellen: Butsaya / Shutterstock
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

Börsen in Asien tiefrot -- Siemens Energy ersetzt Beiersdorf ab 22. März -- Daimler-Vorstand Seeger soll in AR -- Uniper bei EBIT und Nettoergebnis 2020 am oberen Ende der Spanne

Vivendi kommt robust durch die Corona-Krise. ams: Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit OSRAM in Kraft. US-Notenbank: Moderates Wachstum der US-Wirtschaft - Unternehmen optimistisch. Flugtaxi-Unternehmen Lilium vor dem Sprung an die Börse durch Fusion.

Umfrage

Welche Bedeutung messen Sie ethischen und ökologischen Aspekten bei Ihrer Geldanlage bei?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln