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07.01.2019 22:17

Cannabis-IPOs: Diese Unternehmen könnten 2019 den Gang an die Börse wagen

Das Jahr der USA: Cannabis-IPOs: Diese Unternehmen könnten 2019 den Gang an die Börse wagen | Nachricht | finanzen.net
Das Jahr der USA
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Cannabis-Aktien haben im vergangenen Jahr einen regelrechten Hype erlebt - besonders Kanada stand dabei im Fokus. Auch in diesem Jahr dürften wieder einige Marihuana-Unternehmen den Gang auf das Börsenparkett wagen, dieses Mal wohl aber vermehrt in den Vereinigten Staaten.
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IPO-Party in Kanada geht zu Ende

Kanadische Unternehmen wie Canopy Growth, Aphria, Cronos oder auch Aurora Cannabis haben den Marihuana-Hype im Jahr 2018 hautnah miterlebt. Denn im Oktober wurde Freizeit-Marihuana in Kanada legalisiert - damit war es das erste Industrieland der Welt. 2018 wird daher häufig als Jahr Kanadas angesehen, zumindest in Hinblick auf die Cannabis-Branche.

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ETFMG Alternative Harvest ETF (MJ)-Partner Jason Wilson ist nun allerdings der Meinung, die IPO-Party in der Cannabis-Branche in Kanada sei nun nahezu vorbei. Er rechnet in 2019 mit einer deutlichen Verlangsamung der Marihuana-Börsengänge in Kanada. Nun müssten sich erst einmal die bereits vorhandenen Cannabis-Unternehmen behaupten: "Das leichte Geld - wenn es so etwas wie leichtes Geld gibt - ist für Unternehmen im Anfangsstadion schon weg. Wir haben bei den Early Movers einen großen Aufschwung erlebt und die Aktienkurse sind zwar gelaufen, haben sich aber inzwischen korrigiert. Die Anleger möchten den tatsächlichen Umsatz und das Nettoeinkommen sowie die Umsetzung der Geschäftspläne sehen. Viele dieser Unternehmen haben bisher nur vollständig finanzierte Geschäftspläne", so Wilson gegenüber MarketWatch.

USA rückt in das Blickfeld

Im neuen Jahr dürfte sich der Blick nun auf die USA richten, dort sei erhebliches Aufwärtspotenzial bei Cannabis-Unternehmen vorhanden. Der US-amerikanische Markt sei wohl der größte potenzielle Markt der Welt. Aus diesem Grund sei es durchaus möglich, dass in diesem Jahr nun zahlreiche US-amerikanische Unternehmen, die selbst nicht direkt in Berührung mit Marihuana kommen, einen Börsengang in den USA anstreben werden. Diese Unternehmen könnten laut MarketWatch 2019 einen Marihuana-IPO wagen:

MedMen

MedMen gilt als eines der ersten US-Unternehmen im Cannabis-Bereich mit einer Notierung an einer kanadischen Börse. Das Unternehmen konzentriert sich vor allem auf den Einzelhandelsmarkt sowie den Betrieb seiner Geschäfte und Apotheken und ist vorwiegend in Kalifornien, Nevada, New York und Florida tätig. Experten zufolge dürfte MedMen im Jahr 2019 nun auch den Gang auf US-amerikanisches Börsenparkett wagen.

PaxLabs

PaxLabs ist ein Vaporizer-Unternehmen mit Fokus auf Marihuana, welches von den Gründern von Juul, einem Unternehmen für elektronische Zigaretten, gegründet wurde. PaxLabs produziert selbst kein Marihuana, weshalb es durchaus möglich wäre, dass das Unternehmen den Gang an die New York Stock Exchange in 2019 wagen könnte. "Um das schnelle Wachstum von Pax zu unterstützen, planen wir für 2019 eine große Finanzierungsrunde vor einem möglichen Börsengang", sagte einer der Gründer kürzlich. Im Oktober hatte das Unternehmen bereits 20 Millionen US-Dollar von Investoren eingesammelt.

KushCo

In Kalifornien gibt es eine Vielzahl an Cannabis-Unternehmen, die dort allerdings nicht an der Börse notiert sein dürfen, da Marihuana laut Bundesgesetz dort illegal ist. KushCo agiert als Verpackungs- und Zuliefererunternehmen für Apotheken, kommt selbst aber nicht direkt in Berührung mit dem Gras. Daher könnte das Unternehmen in diesem Jahr den Gang auf das Börsenparkett in den USA anstreben. Schon in den letzten Monaten hat sich KushCo insbesondere auf die NASDAQ sowie die NYSE konzentriert.

Origin House

Origin House ist ein nordamerikanisches Cannabis-Konsumgüterunternehmen, welches sich auf den Aufbau eines führenden Vertriebsunternehmens in Kalifornien konzentriert. Die Experten von "The Green Fund" messen Origin House enormes Aufwärtspotenzial bei, sofern sie ihre US-Tätigkeiten weiter ausbauten.

Datenunternehmen in der Marihuana-Branche

Da der Cannabis-Besitz noch immer häufig illegal ist, ist es meist äußerst schwierig, an Daten über diese Branche zu gelangen. Cannabis-Produzenten benötigen jedoch Daten, um ihre Tätigkeiten optimieren zu können.

Inzwischen legalisieren jedoch immer mehr Staaten sowohl Medizin- als auch Freizeit-Cannabis, weshalb ein IPO an der NASDAQ oder der NYSE in 2019 wahrscheinlich erscheint. Marktführer bezüglich der Datenerhebung sind BDS Analytics, Frontier Financial Group und Headset Inc. - alle drei haben keinen direkten Kontakt zu Marihuana.

Israelische Hersteller von medizinischem Marihuana

Auch israelische Cannabis-Unternehmen könnten im neuen Jahr nun vermehrt in das Blickfeld rücken. Das israelische Parlament hat kürzlich ein Gesetz verabschiedet, das es Unternehmen innerhalb des Landes erlaubt, Marihuana zu exportieren - die Zustimmungen der Kabinettsmitglieder sowie des Premierministers fehlen derzeit allerdings noch. Trotzdem hat InterCure, einer der acht israelischen Cannabis-Produzenten, bereits angekündigt, Mitte 2019 an die NASDAQ gehen zu wollen.

Ob diese Unternehmen den Schritt an eine US-amerikanische Börse in diesem Jahr nun tatsächlich wagen werden, bleibt nun abzuwarten. Der Entwicklung der Cannabis-Branche dürfte wohl jedoch nach wie vor große Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: MaximP / Shutterstock.com, Opra / Shutterstock.com

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