finanzen.net
30.07.2016 10:00
Bewerten
(0)

DAX-Bilanz: Deutsche Bank bremst Leitindex aus

Deutsche Blue Chips im Blick: DAX-Bilanz: Deutsche Bank bremst Leitindex aus | Nachricht | finanzen.net
Deutsche Blue Chips im Blick
In der vergangenen Handelswoche hielt sich der DAX stets im fünfstelligen Bereich und erzielte auf Wochensicht mit 10.337,50 Zähler einen Kursgewinn von 1,9 Prozent.
von Jörg Bernhard

Der deutsche Leitindex will zwar weiterhin nach oben, die Aufwärtsdynamik hat aber zuletzt etwas nachgelassen. In der ersten Wochenhälfte half dem DAX unter anderem die gute Laune am japanischen Aktienmarkt. Zur Wochenmitte eroberte er dann sein Vor-Brexit-Niveau zurück. Trotz anhaltender Brexit-Risiken, trotz italienischer Bankenkrise und trotz miserabler Geschäftszahlen der beiden DAX-Banken Deutsche Bank und Commerzbank hielt die relative Stärke deutscher Blue Chips an. Aus charttechnischer Sicht droht nun erhebliches Ungemach, falls der Index an der im Bereich von 10.350 Zählern verlaufenden Widerstandszone abprallen sollte.


In der abgelaufenen Handelswoche schwankte der DAX zwischen Wochentief (Montag) und Wochenhoch (Donnerstag) in einer Bandbreite von 257 Punkten. Das Verhältnis zwischen Kursgewinnern und -verlierern fiel mit 6 zu 24 ausgesprochen negativ aus. Die höchsten Wochengewinne verbuchten die Aktien von adidas (+7,1 Prozent), HeidelbergCement (+6,1 Prozent) und Vonovia (+5,5 Prozent). Auf Talfahrt schickten die Börsianer hingegen die Titel von Deutsche Bank (-8,1 Prozent) und BASF (-1,8 Prozent) zu beklagen.

Deutsche Bank: Branchenprimus bricht ein

Massiv eingebrochen ist bei der Deutschen Bank in der abgelaufenen Handelswoche nicht nur der Aktienkurs, sondern vor allem der Gewinn für das zweite Quartal. Dieser belief sich nämlich auf lediglich 20 Millionen Euro nachdem ein Jahr zuvor noch 818 Millionen Euro verdient wurden. Das Finanzinstitut hat vor allem ein Rezept: Sparen. Weltweit will die Bank bis 2018 unter dem Strich insgesamt 9.000 Arbeitsplätze abbauen. Aus zehn Auslandsmärkten zieht sich die Deutsche Bank ganz zurück. Aus charttechnischer Sicht droht nach dem jüngsten Kurseinbruch ein neues Rekordtief. Angesichts von Negativzinsen, Brexit-Risiken und der italienischen Bankenkrise drängt sich - gelinde ausgedrückt - ein Investment in die Bankaktie derzeit wahrlich nicht auf.
Ganz anders sieht die Lage bei adidas aus. Dank eines starken zweiten Quartals hat der Sportartikelhersteller zum wiederholten Male die Prognose angehoben. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Managementaus bei den fortgeführten Geschäftsbereichen einen Gewinnanstieg von 35 bis 39 Prozent auf 975 Millionen bis 1 Milliarden Euro. Am Donnerstag trieb der Jubel der Börsianer den DAX-Wert auf ein neues Rekordhoch von 147,95 Euro.
Bildquellen: PhotoSTS / Shutterstock.com, Deutsche Börse
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX zieht an -- Wirecard bestellt Sonderprüfer -- SAP bestätigt vorläufige Zahlen -- Sartorius wird optimistischer -- Hypoport, Munich RE, HelloFresh im Fokus

Ufo: Keine Streiks bei Lufthansa diese Woche. TOTAL und chinesische Zhejiang Energy gründen Joint Venture. BNP Paribas beteiligt sich mit 22,5 Prozent an spanischer Allfunds. Reckitt Benckiser bestellt ehemaligen Ahold Delhaize-CFO zum neuen Finanzvorstand. Verkauf von Senvion-Teilen an Siemens Gamesa in trockenen Tüchern.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Das sind die reichsten Länder Welt 2019
Deutschland gerade noch in den Top 20
Die Performance der DAX 30-Werte in Q3 2019.
Welche Aktie macht das Rennen?
Hohe Gehälter:
Welche Arbeitgeber am meisten zahlen
Die wertvollsten Fußballvereine der Welt 2019
Welcher Club ist am wertvollsten?
Die 12 toten Topverdiener 2019
Diese Legenden sind die bestbezahlten Toten der Welt
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Bundesregierung erlaubt anscheinend Huawei-Technik bei Aufbau des 5G-Netzes. Was halten Sie davon?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Microsoft Corp.870747
NEL ASAA0B733
Allianz840400
Apple Inc.865985
Amazon906866
BASFBASF11
Deutsche Telekom AG555750
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
SAP SE716460
CommerzbankCBK100
Scout24 AGA12DM8
Ballard Power Inc.A0RENB