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11.12.2019 19:28
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Tesla aufgepasst: Mit diesen anderen E-Pickups fährt die Konkurrenz vor

Dongfeng, Rivian & Co.: Tesla aufgepasst: Mit diesen anderen E-Pickups fährt die Konkurrenz vor | Nachricht | finanzen.net
Dongfeng, Rivian & Co.
Vor kurzem sorgte Tesla mit der Vorstellung seines langerwarteten Cybertrucks für reichlich Furore. Dabei ist der E-Autobauer längst nicht der einzige, der mit einem elektrischen Pickup-Truck daher kommt. Diese Autobauer mischen ebenfalls mit.
• Tesla will mit Cybertruck US-Markt aufmischen
• Dongfeng startet auf chinesischem Markt durch
• Rivian, Bollinger und Ford auf Teslas Fersen

Tesla überrascht mit Cybertruck

Ende November stellte der E-Pionier Tesla seinen seit langem angekündigten elektrischen Pickup "Cybertruck" vor. Dabei überraschte der US-Autobauer allen voran mit einem überaus futuristischen Design, das Tesla-Chef Elon Musk in der Vergangenheit schon mit der Ästhetik des Films "Blade Runner" verglich. Trotz des ausgefallenen Aussehens macht der Elektro-Fahrzeughersteller mit seinem Cybertruck einen wichtigen Schritt auf dem US-Automarkt. Denn der Pickup-Truck ist eines der beliebtesten Fahrzeuge bei den Amerikanern. Angelehnt ist das Design des neuartigen Fahrzeugs dann auch an den US-Verkaufsschlager von Ford, dem Truck F-150, allerdings in deutlich abgewandelter Form. Dies dürfte auch der Grund gewesen sein, warum Tesla sich bei einem Tauziehen mit seinem Cybertruck ausgerechnet den Ford F-150 ausgesucht hat. Nachdem Tesla siegte, forderte Ford jedoch bereits eine Revanche.

Doch Tesla ist bei weitem nicht der einzige Autobauer, der sich mit einem eigenem Pickup-Truck auf dem E-Automarkt breiter aufstellt. Dabei müssen sich Fans noch einige Zeit gedulden, bis die ersten Cybertrucks tatsächlich vom Band rollen. Der Produktionsstart ist, wie das Unternehmen bei der Präsentation verlautete, erst für Ende 2022 veranschlagt. Die Standardversion soll dabei über eine Reichweite von circa 400 km verfügen. Den Preis setzte Tesla bei 40.000 US-Dollar an.

Der Dongfeng Rich 6 EV

Bei der Konkurrenz ist man zum Teil schon etwas weiter. So kündigte das Joint Venture von Nissan und dem chinesischen E-Autobauer Dongfeng für Ende 2019 den Elektro-Pickup Dongfeng Rich 6 EV an. Dieser soll vorläufig jedoch lediglich auf dem wichtigen chinesischen Markt herausgebracht werden. Er soll dabei über eine Reichweite von 403 km verfügen, wie Electrek berichtete. Wie viel der zum Elektro-Fahrzeug umgebaute Benziner kosten wird, ist noch nicht bekannt. Angesichts von staatlichen E-Auto-Subventionen könnte sich der Preis, laut Electrek, jedoch auf unter 18.900 US-Dollar belaufen.

Rivian R1T

Ein weiterer Tesla-Pickup-Truck-Rivale ist das US-Startup Rivian, an dem im Übrigen auch der US-Autobauer Ford beteiligt ist. Hier soll die Produktion des R1T in der zweiten Hälfte 2020 beginnen, zum Ende des Jahres sind dann die ersten Auslieferungen geplant. Der Truck soll laut Datenblatt eine Reichweite von umgerechnet rund 644 km haben und wird mit einem Preis ab 69.000 US-Dollar auf der unternehmenseigenen Webseite angeboten. Wann genau das E-Fahrzeug jedoch auch in Europa angeboten wird, ist zur Zeit noch unbekannt.

Bollinger B2

Als den "fähigsten Pickuptruck der Welt" bewirbt Bollinger, ein weiteres US-amerikanisches Elektro-Startup, seinen Bollinger B2 Truck. Das Unternehmen wirbt außerdem mit einer Reichweite von rund 322 km. Der Preis ist mit 125.000 US-Dollar deutlich über dem von anderen Anbietern. Auch hier gibt das Unternehmen auf der eigenen Webseite einen voraussichtlichen Produktionsstart von Ende 2020 an. Die ersten Auslieferungen sind für Anfang 2021 vorgesehen. Dabei wird der US-Markt zunächst priorisiert. Wann genau der Bollinger B2 auch in Europa verfügbar ist, darüber ist derzeit noch nichts bekannt.

Ford F-150 EV

Es sind jedoch nicht nur junge E-Auto-Unternehmen, die durch eigene Elektro-Pickup-Truck neues Terrain betreten. Auch der US-Traditionsautobauer Ford will nicht abgehängt werden und arbeitet an einem eigenen Elektro-Truck. So plant Ford seinen beliebten F-150-Benziner künftig auch als Elektro-Auto anzubieten. Dabei sind konkrete Details bisher spärlich gesät. Auf der Ford-Webseite kann jedoch in einem Video beobachtet werden, wie ein E-F-150 zehn Eisenbahn-Waggons mit einer Last von rund 454 Tonnen zu Promo-Zwecken zieht.

Bei den hier erwähnten Tesla-Konkurrenten handelt es sich lediglich um eine Auswahl. Die Liste könnte angesichts der wachsenden Bedeutung des E-Automarkts noch weiter fortgesetzt werden. Es dürfte für Tesla also spannend bleiben, ob der E-Autobauer auch weiterhin in Sachen Innovation die Nase vorn haben wird.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Tesla

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