dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 21.01.2026 - 15.15 Uhr

21.01.26 15:19 Uhr

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ROUNDUP 2: Netflix enttäuscht mit Ausblick und setzt Rückkäufe aus - Aktie fällt

LOS GATOS - Der US-Streamingriese Netflix strapaziert im Übernahmekampf um das Hollywood-Urgestein Warner Brothers Discovery (Warner Bros Discovery) die Geduld seiner Anleger. Weil das Netflix-Management den dutzende Milliarden schweren Kauf des Streaming- und Studiogeschäfts von Warner inzwischen komplett bar stemmen will, setzte der Konzern nun seine laufenden Aktienrückkäufe aus.

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ROUNDUP/Kreise: Qiagen prüft Übernahmeinteresse von Investoren - Kurssprung

LONDON - Der Laborspezialist und Diagnostikkonzern QIAGEN steht erneut im Zentrum von Übernahmespekulationen. Das im DAX notierte Unternehmen erwägt laut einem Bloomberg-Bericht strategische Optionen. Der Aufsichtsrat prüfe laut Insidern bereits das vorläufige Interesse potenzieller Interessenten. Angesichts des wohl baldigen Abschieds von Konzernchef Thierry Bernard könnte dabei der Weg für eine Übernahme von Qiagen frei sein. Das Unternehmen selbst lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. An der Börse sorgten die Nachrichten unterdessen für reichlich Kursfantasie.

Continental erreicht Konzernziele - Contitech-Sparte aber schwächer

HANNOVER - Der Reifen- und Kunststofftechnikkonzern Continental hat 2025 seine Jahresziele auf Konzernebene voraussichtlich erreicht. In der zu verkaufenden Sparte Contitech sah es aber wegen einer ausbleibenden Markterholung und Umbaukosten nicht rosig aus, wie der DAX-Konzern am Mittwoch auf Basis vorläufiger Zahlen in Hannover mitteilte. Insgesamt betrug der Umsatz 19,7 Milliarden Euro, das ist ein Rückgang gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert von rund 20,2 Milliarden. Die um Sondereffekte bereinigte Ergebnismarge vor Zinsen und Steuern lag bei rund 10,2 Prozent und damit 1,2 Prozentpunkte niedriger. Beide Werte lagen in der unteren Hälfte der Prognosespanne. Die Aktie geriet unter Druck und verlor zuletzt 2,7 Prozent.

Neue Arzneien treiben Johnson & Johnson an - Optimismus für 2026

NEW BRUNSWICK - Der US-Konzern Johnson und Johnson hat dank neuen Arzneien und einem florierenden Geschäft mit Medizintechnik das vergangene Jahr mit einem Umsatz- und Gewinnplus abgeschlossen. Für 2026 peilt Konzernchef Joaquin Duato trotz der jüngst mit der US-Regierung vereinbarten Regelung über Arznei-Rabatte weitere Steigerungen an, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte.

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Travelers überrascht mit Gewinnsprung im Waldbrand-Jahr

NEW YORK - Höhere Prämien und gute Finanzgeschäfte haben dem US-Versicherer Travelers 2025 mehr Gewinn eingebracht. Der Überschuss sprang im Vergleich zum Vorjahr um gut ein Viertel auf rund 6,3 Milliarden US-Dollar (5,4 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch in New York mitteilte. Im vierten Quartal legte der Gewinn dank rückläufiger Katastrophenschäden um ein Fünftel auf 2,5 Milliarden Dollar zu. Analysten hatten im Schnitt mit höheren Schäden und weniger Gewinn gerechnet.

VW-Tochter Traton erreicht Ziele bei Umsatz und Marge - Mittelzufluss überrascht

MÜNCHEN - Die VW(Volkswagen (VW) vz)-Nutzfahrzeugholding TRATON hat im vergangenen Geschäftsjahr beim freien Mittelzufluss besser abgeschnitten als gedacht. Der sogenannte Netto-Cashflow im Fahrzeuggeschäft - also ohne Finanzdienstleistungen gerechnet - habe laut vorläufigen Zahlen über der Prognosebandbreite von bis zu 1,5 Milliarden Euro gelegen, teilte die Volkswagen(Volkswagen (VW) vz)-Tochter am Mittwoch in München mit. Damit liege der Wert auch besser als von Finanzanalysten erwartet, hieß es vom Anbieter mit den Marken MAN, Scania, dem US-Hersteller International und der südamerikanischen VW Truck & Bus. Die im MDax notierte Traton-Aktie legte um rund drei Prozent zu.

VW baut Massenmarken um - Will eine Milliarde in der Produktion sparen

WOLFSBURG (dpa-AFX) - Der VW (Volkswagen (VW) vz)-Konzern baut seine Massenmarken um und will damit in den kommenden Jahren viel Geld in der Produktion einsparen. Die Neuordnung in der Organisation führe allein im Produktionsbereich zu Einsparmöglichkeiten von zusammengenommen einer Milliarde Euro bis 2030, teilte der Autobauer am Mittwoch in Wolfsburg mit. So sollen die Zentralbereiche Produktion, Technische Entwicklung und Einkauf in einem gemeinsamen markenübergreifenden Markengruppenvorstand gebündelt werden. Damit einher geht auch eine deutliche Reduzierung der bisherigen Vorstandsposten in den Marken der Gruppe. Zuvor hatte die Branchenzeitung "Automobilwoche" darüber berichtet.

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DAVOS: USA enteilen Europa und China bei Künstlicher Intelligenz

DAVOS - Die Vereinigten Staaten liegen im weltweiten Wettlauf um Künstliche Intelligenz (KI) deutlich an der Spitze. Europa folgt auf dem zweiten Platz und liegt damit immerhin knapp vor China. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der Beratungsgesellschaft KPMG, für die weltweit über 900 Entscheidungsträger befragt wurden.

DAVOS: UBS-Chef sieht Bank für künftiges Wachstum gut aufgestellt

DAVOS - UBS-Konzernchef Sergio Ermotti sieht die Großbank gut für die Zukunft aufgestellt. "Wir sind stark kapitalisiert und für künftiges Wachstum bereit", erklärte der UBS-Chef am Dienstag in einem Interview mit Bloomberg TV anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos.

Worthington Steel erhöht Klöckner-Anteil

DÜSSELDORF - Der US-Stahlkonzern Worthington Steel hat im Zuge seiner Übernahmebemühungen den Anteil am Stahlhändler Klöckner & Co (KlöcknerCo (KlöCo)) angehoben. Stimmrechte und Instrumente zusammengerechnet liege dieser nun bei 47,78 Prozent, hieß es in einer von den Deutschen am frühen Dienstagabend veröffentlichten Pflichtmitteilung. Zuvor hatte der Anteil über Instrumente bei 41,53 Prozent gelegen, was in etwa der Beteiligung von Großaktionär Friedhelm Loh entspricht. Dieser unterstützt die Offerte.

DAVOS/Palantir-Chef: KI wird Einwanderung unnötig machen

DAVOS - Künstliche Intelligenz wird nach Einschätzung des amerikanischen Software-Anbieters Palantir breit angelegte Einwanderung zur Stützung der Wirtschaft und des Arbeitsmarkts westlicher Industrienationen unnötig machen. Es werde mehr als genug offene Jobs für Bürger eines Landes geben, "insbesondere solche mit einer Berufsausbildung", sagte Firmenchef Alex Karp beim Weltwirtschaftsforum in Davos.

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/jha

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