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DAX schließt leichter: Verlustserie setzt sich verlangsamt fort - Trump-Rede in Davos beruhigt Anleger etwas

21.01.26 17:39 Uhr

BÖRSE AKTUELL: Mittwoch an der Börse Frankfurt - DAX letztlich tiefer - Entwicklungen um Grönland bleiben im Blick | finanzen.net

Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich auch am Mittwoch etwas schwächer. Anleger bleiben vorsichtig angesichts der geopolitischen Lage.

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Zum Handelsstart wies der DAX einen Abschlag von 0,27 Prozent auf 24.636,55 Zähler aus. Nachdem es zunächst nach nur kleinen Abgaben aussah, ging es zwischenzeitlich deutlich nach unten. Im Laufe des Nachmittags konnte der deutsche Leitindex seine Verluste jedoch wieder etwas eindämmen und ging schließlich 0,58 Prozent tiefer bei 24.560,98 Punkten in den Feierabend.

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Der jüngste DAX-Rekord

Am Dienstag, den 13. Januar, hatte der DAX bei 25.507,79 Punkten ein Allzeithoch markiert und damit erstmals in seiner Geschichte die Schwelle von 25.500 Punkten überschritten. Letztlich war er an diesem Tag bei 25.420,66 Zählern in den Feierabend gegangen, was einen neuen Rekord auf Schlusskursbasis bedeutete.

Grönland-Streit bleibt Wegweiser

US-Präsident Donald Trump hat in seiner mit Spannung erwarteten Rede beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos vor allem seine isolationistische Politik angepriesen. Zum Schutz der Welt müsse Grönland von den USA übernommen werden, behauptete Trump erneut. Gewalt werde er dafür aber nicht anwenden, sagte er.

Er forderte stattdessen "sofortige Verhandlungen" - mit wem, sagte er nicht. Dänemark, zu dem Grönland gehört, und weitere europäische Staaten wie Deutschland hatten stets bekräftigt, dass die Insel nicht zum Verkauf stehe. Nur die USA könnten "dieses riesige Stück Land" verteidigen, sagte Trump. "Wir brauchen es für die strategische nationale Sicherheit und die internationale Sicherheit."

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Die Aussagen von Trump auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos wirkten weniger wie ein strategischer Plan, sondern vielmehr wie eine klassische Beruhigungspille auf Zeit, kommentierte Marktexperte Timo Emden. Investoren seien vor allem erleichtert, da neue handelspolitische Eskalationen und kurzfristige Störfeuer ausgeblieben seien. "Für die Märkte zählt aktuell weniger, was gesagt wird, sondern dass der Ton moderater ausfällt als befürchtet." Emden warnte allerdings, dass sich die Börsen derzeit in einem Spannungsfeld zwischen Hoffnung und Unsicherheit erholten. "Solange keine konkreten wirtschafts- oder handelspolitischen Maßnahmen folgen, dürfte die Erholung auf tönernen Füßen stehen."

Netflix-Zahlen im Blick

In den USA nimmt die Berichtssaison weiter Fahrt auf. Am Vorabend legte der Streaming-Riese Netflix Zahlen vor, die aber nicht überzeugen konnten.

Redaktion finanzen.net / dpa-AFX

Bildquellen: Stonel / Shutterstock.com, Pavel Ignatov / Shutterstock.com

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