finanzen.net
+++ German Fund Champions 2021: Was sind Ihre beliebtesten Fonds- und ETF-Anbieter? Jetzt an der Umfrage teilnehmen! +++
06.08.2020 23:41

Bis 2030 klimaneutral - Das ist Apples Klimaplan

Ehrgeizige Umweltziele: Bis 2030 klimaneutral - Das ist Apples Klimaplan | Nachricht | finanzen.net
Ehrgeizige Umweltziele
Folgen
Bis 2030 soll jedes einzelne Apple Produkt, ob iPhone oder iPad, von der Produktion bei den Zulieferern, über die gesamte Nutzungsdauer beim Kunden bis hin zur Entsorgung ohne Netto-C02-Ausstoß auskommen. Schon heute betreibt Apple seine Büros, Rechenzentren und konzerneigene Produktionsstätten vollumfänglich mit erneuerbaren Energien.
Werbung
• Mehr kohlenstoffarme Materialien
• Ausbau der Energieeffizienz
• Klimaneutrale Produktion

Das geht aus einem am 21. Juli 2020 veröffentlichten Pressebericht hervor. Um das Ziel zu erreichen, plant Apple demnach, die CO2-Emissionen um 75 Prozent zu senken. Für die restlichen 25 Prozent sollen innovative Lösungen zur Bindung und Entsorgung des Treibhausgases entwickelt werden.

Apples Klima-Roadmap

Um die Ziele umsetzen zu können stellt Apple in dem Bericht eine 10-Jahres-Roadmap mit einer Reihe von Maßnahmen vor, mit denen das Klimaziel erreicht werden soll. Eine Maßnahme hiervon ist ein kohlenstoffarmes Produktdesign, womit Apple den Anteil von recycelbaren und kohlenstoffarmen Materialien in den Produkten weiter ausbauen möchte. Eine weitere Maßnahme ist der Ausbau der Energieeffizienz, womit der Energieverbrauch auch bei den Zulieferern gesenkt werden soll. Hier unterstützt Apple mit einem 100 Millionen US-Dollar schweren "US-China Green Fund" chinesische Zulieferer bei Investitionen für eine bessere, klimaneutralere Energieversorgung. Bereits im Jahr 2019 haben sich 92 Zulieferer Apples Energieeffizienzprogramm angeschlossen, was rund 779.000 Tonnen CO2-Emissionen einsparte. Eben jene Energieeffizienz stellt den Kern des Zukunftsvorhabens von Apple dar. Denn hier stellt sich dem Konzern die größte Herausforderung.

An dieser Stellschraube muss Apple wirklich drehen

Wie Apple in dem im März 2020 veröffentlichen Umweltfortschrittsbericht bekanntgab, war der Konzern im Jahr 2019 für 25 Millionen Tonnen an Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Und das, obwohl Apple alle konzerneigenen Einrichtungen wie Büros, Rechenzentren oder die Apple-Stores mit Energie aus erneuerbaren Energieträgern versorgt. Das bedeutet, Apples Klimaplan mitsamt der Roadmap und den ausgearbeiteten Maßnahmen bezieht sich eher auf die Emissionen, die der Konzern nicht unmittelbar in seinen eigenen Händen hat - nämlich auf die der Zulieferer und der Gerätenutzer.

Wie aus dem Fortschrittsbericht ebenfalls hervorgeht, stammen rund 76 Prozent der Emissionen aus der Herstellung der Produkte. Die findet zu einem sehr großen Teil bei den Zulieferern in Asien statt. Daher verlangt Apple von seinen Zulieferern, dass sie bis 2030 klimaneutral produzieren. Bereits 70 Zulieferer haben sich diesem Vorhaben verpflichtet. Dabei soll, über die gesamte Versorgungskette hinweg, die benötigte Energie aus erneuerbaren Energien bezogen werden.

Weitere 14 Prozent entstehen während der Nutzungsdauer der Produkte wie etwa bei den Kunden zu Hause oder im Büro bei der Aufladung. Hier stellt sich ein weiteres Problem, denn schließlich kann Apple seine Nutzer nicht dazu zwingen, bei ihrer Energieversorgung nun auf erneuerbare Energieträger zu wechseln. Daher muss der Konzern die Ladestationen möglichst energieeffizient entwickeln, damit so wenig Energie wie möglich verbraucht wird.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Songquan Deng / Shutterstock.com, TonyV3112 / Shutterstock.com

Nachrichten zu Apple Inc.

  • Relevant
    3
  • Alle
    4
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Fernarbeit im Blick
Tim Cook von neuem Arbeitsmodell begeistert: Was nach Corona bei Apple anders sein wird als vor der Pandemie
Die Corona-Pandemie hat den Menschen weltweit viel abverlangt. Auch Unternehmen mussten auf die veränderten Rahmenbedingungen reagieren und einen Weg finden, ihre Mitarbeiter zu schützen, den Betrieb aber aufrecht zu erhalten. Fernarbeit war für viele Konzerne dabei die Lösung - auch für Apple.

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Apple Inc.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
23.09.2020Apple NeutralUBS AG
16.09.2020Apple market-performBernstein Research
16.09.2020Apple Equal weightBarclays Capital
16.09.2020Apple NeutralCredit Suisse Group
16.09.2020Apple overweightJP Morgan Chase & Co.
16.09.2020Apple overweightJP Morgan Chase & Co.
09.09.2020Apple overweightJP Morgan Chase & Co.
01.09.2020Apple overweightJP Morgan Chase & Co.
31.08.2020Apple kaufenDZ BANK
24.08.2020Apple overweightMorgan Stanley
23.09.2020Apple NeutralUBS AG
16.09.2020Apple market-performBernstein Research
16.09.2020Apple Equal weightBarclays Capital
16.09.2020Apple NeutralCredit Suisse Group
31.08.2020Apple Equal weightBarclays Capital
16.09.2020Apple SellGoldman Sachs Group Inc.
08.09.2020Apple SellGoldman Sachs Group Inc.
31.07.2020Apple SellGoldman Sachs Group Inc.
23.06.2020Apple SellGoldman Sachs Group Inc.
01.05.2020Apple SellGoldman Sachs Group Inc.

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Apple Inc. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen

Jetzt kostenlos anmelden!

Welche Wachstumsaktien sich lohnen zeigt Ihnen ein Experte im Trading-Seminar heute um 18 Uhr!

Jetzt kostenlos anmelden!
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

DAX schwächer -- Asiens Börsen uneinheitlich -- VW bestätigt Ausblick 2020 -- adidas platziert Anleihe -- Disney, Covestro, S&T, Merck, TUI im Fokus

Prozess gegen Ex-AUDI-Chef Stadler beginnt. Veolia erhöht Offerte für Engies Suez-Paket auf 3,4 Milliarden Euro. Bechtle übernimmt österreichischen Softwareentwickler dataformers. Shell kündigt Abbau von bis zu 9.000 Stellen an. WTO befürwortet anscheinend EU-Strafzölle auf US-Waren wegen Boeing-Subventionen. Roche und Partner Regeneron erzielen mit Corona-Antikörper-Cocktail gute Daten.

Umfrage

Wo sehen Sie den DAX Ende 2020?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
NEL ASAA0B733
Siemens Energy AGENER6Y
TeslaA1CX3T
BioNTechA2PSR2
Apple Inc.865985
Deutsche Bank AG514000
Amazon906866
BYD Co. Ltd.A0M4W9
BayerBAY001
Daimler AG710000
Ballard Power Inc.A0RENB
Deutsche Telekom AG555750
Lufthansa AG823212
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Siemens AG723610