Rechtskosten brocken Wells Fargo Gewinneinbruch ein - Wells Fargo-Aktie schließt im Plus

Der US-Kreditriese Wells Fargo hat wegen hoher Rechtskosten aufgrund seiner Skandale in der Vergangenheit einen Gewinneinbruch im dritten Quartal erlitten.
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Unter dem Strich sackte das Ergebnis im Jahresvergleich um 26 Prozent auf 4,0 Milliarden Dollar (3,6 Mrd Euro) ab, wie Wells Fargo am Dienstag in San Francisco mitteilte. Die Erträge - die gesamten Einnahmen der Bank - stagnierten bei rund 22,0 Milliarden Dollar.
Die Bilanz wurde stark durch Sonderkosten in Verbindung mit einer früheren Affäre um fingierte Konten und andere dubiose Geschäftspraktiken belastet, die bereits zu zahlreichen Entlassungen sowie Klagen und Strafen geführt hatte. Die Gewinnerwartungen der Wall-Street-Analysten wurden deutlich verfehlt. Anleger reagierten zunächst negativ auf den Quartalsbericht: Wells Fargos Aktien fielen im frühen NYSE-Handel um 0,68 auf 48,98 US-Dollar Prozent. Inzwischen konnten die Anteilsscheine jedoch das Vorzeichen wechseln und legten zuletzt 1,69 Prozent zu auf 50,11 US-Dollar.
/hbr/DP/nas
SAN FRANCISCO (dpa-AFX)
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