finanzen.net
07.01.2019 13:32

Apple: Wie es jetzt nach dem Kurs-Crash aussieht

Euro am Sonntag-Aktien-Check: Apple: Wie es jetzt nach dem Kurs-Crash aussieht | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Aktien-Check
Folgen
Apple-Chef Tim Cook hat sich in China gründlich ­verschätzt. Teure iPhones sind im gesättigten Markt schwer zu verkaufen. Aktionäre brauchen starke Nerven.
Werbung
€uro am Sonntag
von Klaus Schachinger, Euro am Sonntag

Ein Brief, dessen Inhalt am Mittwoch nach Börsenschluss in New York publik wurde, zog am nächsten Handelstag die Papiere von Apple und alle Aktien aus dem Zuliefer­universum des iPhone-Entwicklers kräftig nach unten. Zum ersten Mal in 15 Jahren revidierte der kalifornische Konzern seine Umsatzprognose nach unten, ausgerechnet für das Weihnachtsquartal.


Fürs erste Quartal des Geschäftsjahres 2018/19, das im Dezember endete, stellte Chef Tim Cook in seinem Brief an Anteilseigner und Investoren nur noch 84 Milliarden Dollar in Aussicht. Zuvor hatten die Kalifornier 89 bis 93 Milliarden Dollar avisiert. Als "wesentlichen Grund" nannte Cook ein schwächeres Geschäft in China.

Kein Opfer der Zollfehde

Auf dem Parkett kostet das den Konzern in der Spitze knapp zehn Prozent seines Börsenwerts. Seit die Serien von Gewinnmitnahmen bei Technologiewerten begonnen haben, hat der Konzern mehr als 300 Milliarden Dollar Börsenwert eingebüßt. Wenige Monate zuvor, im August, waren die Kalifornier weltweit das erste Unternehmen, dessen Wert die Marke von einer Billion Dollar überschritten hatte.

Apples schwächeres Geschäft in China ist keine Folge der von US-Präsident Donald Trump angefachten Zollfehde mit dem Reich der Mitte, sondern das Ergebnis hoher Preise und einer schwächeren Nachfrage im gesättigten asiatischen Markt, vor allem im obersten Preissegment. Nach Daten der Marktforscher von IDC schrumpft die Anzahl der dort verkauften Smartphones das sechste Quartal in Folge.



Daher war es absehbar, dass es auch Apple treffen würde. Die erhöhten Preise für die aktuellen Top-iPhones beschleunigten das. Dennoch stellt Cook seine Preis­politik nicht infrage: "Die Erwartungen an Apple sind hoch, weil sie es sein sollten", sagt er. Kein Wort dazu, dass der Konzern den Markt in China falsch eingeschätzt hat. So sieht die Realität vor Ort aus: Der Durchschnittspreis für ein iPhone liegt bei knapp 900 Dollar. Vergleichbare Handys von lokalen Herstellern wie Huawei oder ­Xiaomi kosten weniger als 300 Dollar. Und die chinesischen Besitzer der Apple-Geräte sind weniger loyal als im Rest der Welt. Umfragen zufolge wollen dort nur 60 Prozent der Marke die Treue halten im Vergleich zu knapp 90 Prozent in anderen Märkten. Cook hat die Zahlungsbereitschaft der Kunden klar überschätzt. iPhones liefern zwei Drittel des Gewinns. Ähnlich starke Gewinnbringer sind nicht in Sicht. Das erschwert die Wende in der Kursentwicklung.







______________________________
Bildquellen: phoneradarblog BI Deutschland, Arsenie Krasnevsky / Shutterstock.com

Nachrichten zu Apple Inc.

  • Relevant
  • Alle
    2
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Besserer Kreditkartenservice
Apple launcht neue Website für Apple Card-Besitzer
Im August 2019 veröffentlichte Apple mit der Apple Card seine eigene Kreditkarte in den Vereinigten Staaten. Nun, nahezu ein Jahr später, launchte das Technologieunternehmen eine neue Website, um seinen Kreditkartenservice weiter zu verbessern.

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Apple Inc.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
10.07.2020Apple overweightJP Morgan Chase & Co.
26.06.2020Apple Equal weightBarclays Capital
23.06.2020Apple market-performBernstein Research
23.06.2020Apple buyUBS AG
23.06.2020Apple NeutralCredit Suisse Group
10.07.2020Apple overweightJP Morgan Chase & Co.
23.06.2020Apple buyUBS AG
17.06.2020Apple OutperformRBC Capital Markets
10.06.2020Apple overweightJP Morgan Chase & Co.
03.06.2020Apple kaufenDZ BANK
26.06.2020Apple Equal weightBarclays Capital
23.06.2020Apple market-performBernstein Research
23.06.2020Apple NeutralCredit Suisse Group
05.06.2020Apple NeutralCredit Suisse Group
01.05.2020Apple market-performBernstein Research
23.06.2020Apple SellGoldman Sachs Group Inc.
01.05.2020Apple SellGoldman Sachs Group Inc.
24.04.2020Apple SellGoldman Sachs Group Inc.
17.04.2020Apple SellGoldman Sachs Group Inc.
26.09.2019Apple ReduceHSBC

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Apple Inc. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

Asiens Börsen kräftig im Plus -- Daimler will noch mehr Stellen streichen -- OPEC könnte wohl Ölförderung ausweiten -- Evonik in Q2 besser als erwartet -- Deutsche Bank, Tesla im Fokus

Finaler Schritt bei innogy-Übernahme durch E.ON: Tschechische Tochter verkauft. Deutsche Post ruft rund 12.000 Streetscooter in die Werkstatt. QIAGEN-Aktionärsvertreter hält Offerte von circa 50 Euro für angemessen. Insolvenzverwalter verklagt frühere Vorstände des Küchenbauers Alno. 'Washington Post': Trump bestätigt Cyberangriff gegen Russland 2018. Twitter sperrt Konten von rechtsextremen Identitären.

Umfrage

Deutschland debattiert über ein Ende der coronabedingten Maskenpflicht im Handel. Wie ist Ihre Meinung dazu?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Wirecard AG747206
TeslaA1CX3T
BayerBAY001
Amazon906866
Daimler AG710000
BioNTech SE (spons. ADRs)A2PSR2
Infineon AG623100
Microsoft Corp.870747
Lufthansa AG823212
Allianz840400
Apple Inc.865985
NEL ASAA0B733
CommerzbankCBK100
Deutsche Telekom AG555750