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02.10.2018 11:29

BMW: Bremsspuren in der Bilanz

Euro am Sonntag-Aktien-Check: BMW: Bremsspuren in der Bilanz | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Aktien-Check
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Auch der Premiumhersteller BMW kann sich dem schlechten Marktumfeld nicht entziehen. Die Senkung der Prognose ernüchtert, der Ausblick ist getrübt.
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von Stephan Bauer, Euro am Sonntag

Harald Krüger kämpft so hart wie nie in seiner Zeit als BMW-Chef. Zum ersten Mal seit zehn Jahren hat der Premium-Autohersteller eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Die Reaktion der Kapitalmärkte war keine Überraschung: Anleger warfen die DAX-Aktie in Scharen aus den Depots, unter hohen Umsätzen verlor das Papier in der Spitze rund sechs Prozent.


Im Segment Automobile erwartet der DAX-Konzern für 2018 einen Umsatz leicht unter statt über dem Vorjahreswert von 98,7 Milliarden Euro. Die operative Gewinnmarge im Segment Automobile soll bei mindestens sieben Prozent liegen, zuvor galt ein Korridor von acht bis zehn Prozent Marge. In der Folge taxieren Krüger und sein Finanzchef Nicolas Peter das Konzern­ergebnis vor Steuern 2018 statt auf Vorjahresniveau moderat darunter. Heißt: Der Gewinn wird um fünf bis zehn Prozent unter den 10,7 Milliarden Euro aus 2017 liegen.


Auf der Aufsichtsratssitzung während der Woche ließen sich auch die beiden Haupteigner des Konzerns, Susanne Klatten und Bruder Stefan Quandt, die Gründe für die neue Prognose im Detail ­erklären. Die Bayern werden auch von Faktoren belastet, die sie nicht zu verantworten haben, etwa dem globalen Handelskonflikt und den deshalb von China eingeführten Schutzzöllen auf Importe aus den USA. Die Tarife von teilweise bis zu 40 Prozent treffen BMW hart, denn ausgerechnet in den Vereinigten Staaten bauten die Bayern das Gros der in China begehrten Geländewagen. Die Modelle der X-Reihe aus Spartanburg gelten den Chinesen als US-Waren.

Neben diversen Rückrufen, die sich 2018 häuften, spürt BMW zudem die Folgen des strengeren Abgasprüfzyklus WLTP. Das Verfahren wird auch als Folge des VW-Diesel­skandals gesehen und verursacht hohe Kosten. Während sich die Münchner rechtzeitig für den neuen Standard rüsteten, schickten Wettbewerber zuletzt viele Autos ohne WLTP-Zeugnis mit Rabatten auf den Markt. Das drückte die Preise in Europa. Bis Jahresende werden die Ergebnisse die Lasten laut Krüger deutlich widerspiegeln.


BMW steht wegen der hohen Investitionen in E-Mobilität und autonomes Fahren ohnehin unter Druck. Der Konzern will seine Hochpreisstrategie aber weiter durchziehen. Krüger erwägt eine Erneuerung der Vertriebsstruktur. Zahlreiche externe Händler lehnen unterdessen neue Verträge für 2019 wegen schlechter Konditionen ab. BMW will angeblich das ­attraktive Geschäft mit Großkunden stärker direkt abwickeln, auch das ist offenbar ein Streitpunkt mit den Händlern.




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Bildquellen: Teerapun / Shutterstock.com, meunierd / Shutterstock.com

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