Insolvenzverfahren für Wirecard-Tochter WDRS eröffnet

Das Amtsgericht München hat am Donnerstag das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Wirecard Retail Services GmbH (WDRS) eröffnet.
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Das Unternehmen musste im Zuge der Insolvenz der Wirecard AG am 8. Juli Insolvenzantrag stellen. Der Geschäftsbetrieb bei der Gesellschaft, die für die kaufmännische Betreuung von über 3.600 vorwiegend in Deutschland ansässigen Kunden zuständig ist, geht dabei nahtlos weiter, wie der Insolvenzverwalter Philip Heinke mitteilte. Er führe bereits Verhandlungen mit potenziellen Investoren, die ein starkes Interesse an einer Übernahme zeigten.
Die WDRS ist seit 2003 als Servicedienstleister für den Vertrieb und die kaufmännische Betreuung von Kunden im Rahmen der Zahlungsabwicklung rund um den Point of Sale (PoS) tätig. Die Kunden sind vorwiegend im Einzelhandel in Deutschland tätig. Zudem vermittelt die WDRS Kreditkartenverträge der Wirecard Bank AG für die Kartenzahlungsgeräte über deutsche Netzbetreiber und bietet in diesem Zusammenhang die vertriebliche und kaufmännische Abwicklung an.
FRANKFURT (Dow Jones)
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