Aareal Bank-Aktie: Erhöhte Offerte von 31 Euro lässt Hedgefonds kalt

Die drei Finanzinvestoren, die an einer Übernahme der Wiesbadener Aareal Bank interessiert sind, haben ihre Offerte doch noch aufgestockt.
von Redaktion €uro am Sonntag
Advent, Centerbridge und CPPIB bieten für den Wiesbadener Immobilienfinanzierer 31 Euro je Aktie, zwei Euro mehr als bisher. Die Offerte läuft noch bis 2. Februar, die Mindestannahmeschwelle liegt bei 60 Prozent.
Bis zum vergangenen Mittwoch hatten erst 19 Prozent der Aareal-Aktionäre die ursprüngliche Offerte angenommen. Widerstand kommt insbesondere von den beiden Hedgefonds Petrus Advisers und Teleios, die zusammen rund 20 Prozent an der Bank halten. Doch die halten auch die neue Offerte für deutlich zu niedrig. Die Fonds drängen auf eine Abspaltung der Softwaretochter Aareon, die sie für den lukrativsten Teil der Bank halten.
Das Bieterkonsortium wiederum erklärte, 31 Euro seien sein letztes Wort. "Dieser noch attraktivere Angebotspreis ist endgültig, es wird keine weitere Erhöhung geben." Damit sinken die Chancen, dass ein Deal noch zustande kommt. Die Aareal-Bank-Aktie notiert bei 27,60 Euro und damit deutlich unter dem aufgebesserten Gebot.
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Bildquellen: Aareal Bank