Neue STADA-Eigentümer halten nach zweiter Annmahmefrist knapp 64 Prozent

Die neuen STADA-Eigentümer Bain und Cinven halten nach Ablauf der weiteren Annahmefrist 63,87 Prozent an dem Arzneimittelhersteller.
Damit hat sich gegenüber der ersten Annahmefrist keine Veränderung ergeben. Der wahrscheinliche Grund: Die beiden Finanzinvestoren haben sich mit Hedgefonds Elliott über die Übernahme seines Aktienpakets geeinigt, das sie benötigen, um einen Gewinnabführungs- bzw. Beherrschungsvertrag bei STADA durchsetzen zu können. Allerdings zahlen sie dafür einen saftigen Aufschlag von mehr als 12 Prozent.
Letzten verfügbaren Informationen zufolge hat Elliott Zugriff auf rund 15 Prozent der Aktien des MDAX-Konzerns. Bain und Cinven hatten im Rahmen des Übernahmeangebots lediglich 66,25 Euro je Anteil gezahlt, Elliott forderte jedoch 74,40 Euro je Aktie.
FRANKFURT (Dow Jones)
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