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18.06.2020 22:00

Dow Jones letztlich schwächer - Kauflaune gedämpft

Konjunkturindizes im Blick: Dow Jones letztlich schwächer - Kauflaune gedämpft | Nachricht | finanzen.net
Konjunkturindizes im Blick
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Mit Abgaben verabschiedet sich der US-Leitindex am Donnerstag in den Feierabend.
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Der Dow Jones beging die Sitzung am Donnerstag um 0,39 Prozent tiefer bei 26.016,45 Punkten und blieb auch im weiteren Verlauf leicht im Minus. Er beendete den Handel schließlich um 0,15 Prozent tiefer bei 26.079,76 Punkten.

Die US-Aktienmärkte haben sich am Donnerstag im Handelsverlauf relativ träge präsentiert. Steigende Coronavirus-Infektionszahlen in einigen Ländern sorgten für Risikoscheu unter den Anlegern, hieß es. Mehr als ein Dutzend US-Bundesstaaten melden einen Anstieg der Neuinfektionen. Auch in anderen Regionen der Welt steigt die Zahl der neuen Coronavirus-Fälle wieder an. "In den USA befinden wir uns immer noch in der Phase der ersten Welle, von der nicht sicher ist, ob sie eingedämmt ist oder nicht", so Cliff Tan, ostasiatischer Leiter der globalen Marktforschung bei der MUFG Bank. "Wenn die USA die Dinge wirklich nicht in den Griff bekommen, könnte das ein ziemlich großer Schock sein", ergänzte der Teilnehmer. Investoren sind vor allem unsicher, ob sich weitere negative Auswirkungen auf die Konjunktur ergeben.

Daneben gibt es erneut Spannungen zwischen den USA und China. Peking hat mit einer harten Antwort auf die von den USA auf den Weg gebrachten Sanktionen aufgrund des Vorgehens gegen die muslimische Minderheit der Uiguren gedroht. US-Präsident Donald Trump hatte das im Mai vom Kongress verabschiedete Sanktionsgesetz am Mittwoch mit seiner Unterschrift in Kraft gesetzt.

US-Wirtschaftsdaten uneinheitlich

Die vorbörslich veröffentlichten US-Konjunkturdaten zeigten ein uneinheitliches Bild. So gab es bei den wöchentlichen Erstanträgen nur einen leichten Rückgang auf 1,5 Millionen, die Prognose lag jedoch bei 1,3 Millionen. Dagegen erholte sich der Philadelphia-Fed-Index im Juni mit einem Anstieg auf plus 27,5 von minus 43,1 im Vormonat deutlicher als erwartet und liegt damit wieder im Wachstumsbereich. Die Analysten hatten hier nur mit einer Zunahme auf minus 20,0 gerechnet.
Die konjunkturellen Aussichten in den USA haben sich zudem etwas aufgehellt. Der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren stieg im Mai um 2,8 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten einen etwas schwächeren Zuwachs um 2,6 Prozent erwartet. In den beiden Monaten zuvor war der Sammelindikator dagegen abgestürzt. Ausschlaggebend waren die drastischen Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Redaktion finanzen.net / Dow Jones Newswires / dpa-AFX

Bildquellen: Frontpage / Shutterstock.com, spirit of america / Shutterstock.com
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