UniCredit-Aktie fällt: Einigung mit Gewerkschaften auf Stellenabbau

Die angeschlagene italienische Großbank UniCredit hat sich im Zuge des neuen Sparprogramms mit den Gewerkschaften auf den Abbau von 3900 Stellen in dem Land geeinigt.
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Das teilte der Mutterkonzern der Hypovereinsbank am Samstag in Mailand mit. Die UniCredit versucht mit einem Konzernumbau, wieder auf die Beine zu kommen. Insgesamt sollen im Konzern in der neuesten Sparrunde 6.500 Stellen wegfallen, davon 1.500 bei der Hypovereinsbank, wie bereits zuvor bekannt geworden war.
UniCredit steht wie andere italienische Banken vor allem wegen eines Bergs an faulen Krediten und einer dünnen Kapitaldecke unter Druck. Zu dem neuen Geschäftsplan, der Mitte Dezember bekannt gegeben wurde, gehört neben dem härteren Sparkurs mit Stellenabbau und der Auslagerung von Krediten auch eine kräftige Kapitalerhöhung, die Montag starten soll. Der Schritt soll der Bank 13 Milliarden Euro an frischem Kapital bringen. Bankchef Jean-Pierre Mustier hatte sich zuversichtlich gezeigt, genügend Geldgeber zu finden.
Am Donnerstag (9. Februar) will die Bank ihre Jahresbilanz vorlegen. Milliardenschwere Abschreibungen haben sie im vergangenen Jahr tief in die Verlustzone gerissen, wie die Bank zuvor mitteilte. Nach ersten Berechnungen werde unter dem Strich deshalb ein Fehlbetrag in Höhe von 11,8 Milliarden Euro stehen.
Die UniCredeit-Aktie gibt am Montag in Mailand zeitweise mehr als 2,2 Prozent ab.
MAILAND (dpa-AFX)
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