21.09.2021 22:13

DraftKings will Entain kaufen - DraftKings-Aktie knickt ein

Milliardenübernahme: DraftKings will Entain kaufen - DraftKings-Aktie knickt ein | Nachricht | finanzen.net
Milliardenübernahme
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Unter den Anbietern von Glücksspielen und Sportwetten bahnt sich eine transatlantische Übernahme mit einem zweistelligen Milliardenvolumen an.
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Der US-Konzern DraftKings wolle den britischen Konkurrenten Entain (früher GVC) für rund 20 Milliarden US-Dollar kaufen, berichtete der TV-Sender "CNBC" am Dienstag ohne nähere Quellenangaben. Das US-Unternehmen wolle die Transaktion bar und in eigenen Aktien bezahlten. 20 Milliarden Dollar sind aktuell umgerechnet rund 14,6 Milliarden Pfund.

Laut der Datenbank der Nachrichtenagentur Bloomberg gibt es derzeit knapp 587 Millionen Entain-Aktien. Bei einer 20-Milliarden-Dollar-Offerte würde ein Anteil an Entain daher mit knapp 2500 Pence bewertet, wobei die genaue Bewertung vom Aktienanteil der Offerte und der Entwicklung des Draftkings-Papiers abhängt.

An der Londoner Börse zog der Entain-Kurs in den ersten Minuten nach dem CNBC-Bericht um ein Viertel auf 2400 Pence an und baute damit die Kursgewinne der vergangenen Wochen und Monate aus. Die DraftKings-Aktie fiel an der NASDAQ schlussendlich um 7,42 Prozent auf 52,77 US-Dollar. Zudem sorgte der Bericht des US-TV-Senders auch für Bewegung bei anderen Glücksspiel-Aktien. So zogen die im EuroSTOXX 50 gelisteten Papiere des irischen Unternehmens Flutter zeitweise um 2,57 Prozent auf 151,40 GBP an. In London legten die Aktien von 888 zeitweise rund sechs Prozent zu.

/zb/jha/

NEW YORK (dpa-AFX) Der US-Konzern DraftKings will den britischen Konkurrenten Entain (früher GVC) kaufen. Der umworbene Konzern, zu dem auch der in Deutschland bekannte Sportwettenbieter bwin gehört, bestätigte am Dienstag in Douglas (Isle of Man) den Eingang eines entsprechenden Angebots, über das zuvor der TV-Sender "CNBC" berichtet hatte.

Über die Höhe eines möglichen Gebots machte Entain keine Angaben. Details seien noch nicht bekannt. Es sei auch nicht sicher, ob es überhaupt ein formelles Gebot geben wird. Nach Angaben von "CNBC" soll sich das Volumen des Gebots auf rund 20 Milliarden US-Dollar belaufen. Der Sender nannte keine Quellen für diese Angabe. Das US-Unternehmen will die Transaktion bar und in Aktien bezahlen. 20 Milliarden Dollar sind umgerechnet rund 14,6 Milliarden Pfund.

Laut der Datenbank der Nachrichtenagentur Bloomberg gibt es derzeit knapp 587 Millionen Entain-Aktien. Bei einer 20-Milliarden-Dollar-Offerte würde ein Anteil an Entain daher mit knapp 2500 Pence bewertet, wobei die genaue Bewertung vom Aktienanteil der Offerte und der Entwicklung des Draftkings-Papiers abhängt.

An der Londoner Börse zog der Kurs in den ersten Minuten nach dem CNBC-Bericht um ein Viertel auf 2400 Pence an und baute damit die Kursgewinne der vergangenen Wochen und Monate aus. Zuletzt gab der Entain-Kurs wieder etwas nach, lag aber immer noch bei knapp 2300 Pence und damit rund ein Fünftel höher als am Montag. Zu diesem Kurs sind die Aktien rund 13 Milliarden Pfund wert.

Zudem sorgte der Bericht des US-TV-Senders auch für Bewegung bei anderen Glücksspiel-Aktien. So zogen die im EuroSTOXX 50 gelisteten Papiere des irischen Unternehmens Flutter zeitweise um knapp drei Prozent an. In London legten die Aktien von 888 derweil rund sechs Prozent zu.

Die Papiere des potenziellen Käufers gaben an der NASDAQ zeitweise um 6,67 Prozent auf 53,23 US-Dollar nach. Damit kommt Draftkings auf eine Marktkapitalisierung von etwas mehr als 21 Milliarden Dollar und ist damit kaum mehr wert als Entain. Das britische Unternehmen mit Marken wie Coral, Ladbrokes, PartyPoker und Sportingbet hat etwas mehr als 24 000 Beschäftigte.

Der US-Konzern ist deutlich kleiner und jünger als der britische Anbieter, der zwar auch erst 2004 entstanden ist, aber dessen einzelne Marken wie Ladbrokes zum Teil auf eine lange Geschichte zurückblicken. Draftkings wurde 2012 gegründet und ist nach dem Zusammengehen mit einem Finanzvehikel (Spac) seit April 2020 an der Börse notiert.

/zb/jha/

DOUGLAS/NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: Scott Olson/Getty Images

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