NEU: Krypto-Sparplan bei BISON. Einfach und stressfrei in Bitcoin, Ethereum & Co. investieren. -w-
06.01.2022 08:18

US-Notenbank: Hohe Inflation macht raschere Zinserhöhungen notwendig

Minutes: US-Notenbank: Hohe Inflation macht raschere Zinserhöhungen notwendig | Nachricht | finanzen.net
Minutes
Folgen
Die Wirtschafts- und Inflationsentwicklung spricht nach Einschätzung der US-Notenbank Fed für einen rascheren Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik.
Werbung
Die Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses hätten festgestellt, dass die Inflationsentwicklung höher und hartnäckiger gewesen sei als zuvor angenommen, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll (Minutes) der Sitzung der US-Notenbank vom 14. bis 15. Dezember. Angesichts der Entwicklung der Wirtschaft, des Arbeitsmarkt und der Inflation, könne eine schnellere Anhebung der Zinsen gerechtfertigt sein, als dies zuvor erwartet wurde.

Die US-Notenbank hatte auf der letzten Sitzung des Jahres auf die hohe Inflation reagiert und einen schnelleren Ausstieg aus ihrer extrem lockeren Geldpolitik beschlossen. Zum einen wurden die milliardenschweren Käufe von Anleihen schneller zurückgefahren. So wird das Kaufprogramm voraussichtlich im März auslaufen. Zum anderen wurden angesichts der hohen Inflation frühere und raschere Zinsanhebungen in Aussicht gestellt. Im kommenden Jahr werden drei Zinserhöhungen erwartet.

Nach Einschätzung einiger Mitglieder sollte auch schon kurz nach der ersten Zinserhöhung mit der Verringerung der Bilanzsumme der Fed begonnen werden. Viele Mitglieder vertraten die Ansicht, dass dies rascher als beim letzten Mal geschehen könnte.

Die Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus dürfte nach Einschätzung der Mitglieder den wirtschaftlichen Erholungspfad nicht gefährden. Allerdings könnten Lieferengpässe länger andauern. Dies werde sich möglicherweise auf den Inflationsausblick auswirken. Im Dezember war die Omikron-Variante in den USA aber noch nicht so verbreitet wie jetzt.

Der Euro gab nach der Veröffentlichung einen Teil seiner vorherigen Gewinne wieder ab, hielt sich aber über 1,13 US-Dollar. Die Renditen von US-Staatsanleihen stiegen an. Die Aktienmärkte gerieten unter Druck.

/jsl/he

WASHINGTON (dpa-AFX)

Bildquellen: spirit of america / Shutterstock.com, isak55 / Shutterstock.com
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

DAX schließt höher -- US-Handel endet rot -- Valneva-Vakzin neutralisiert Omikron-Variante -- PUMA verdoppelt EBIT 2021 -- SUSE übertrifft Erwartungen -- BMW, VW, thyssenkrupp im Fokus

EZB-Protokolle: Währungshütern bereitet Szenario hartnäckiger Inflation Sorge. Travelers übertrifft Erwartungen deutlich. Erstarkendes Primark-Geschäft sorgt für Zuversicht bei AB Foods. Brookfield hält nach erster Frist 71 Prozent an alstria office. Lagarde: Eine rasche Zinswende wie wohl bald in USA kein Thema für EZB. Sony: Activision-Spiele bleiben nach Microsoft-Deal verfügbar.

Umfrage

Haben Sie Verständnis für Menschen, die gegen die Corona-Politik demonstrieren?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln