MORNING BRIEFING - USA/Asien -2-

29.01.26 08:05 Uhr

Die Ölpreise zogen mit wachsenden Spannungen zwischen dem Iran und den USA an. Unterstützung erhielten die Preise auch von den Lagerbestandsdaten der staatlichen Energy Information Administration. Demnach haben sich die Ölvorräte der USA in der vergangenen Woche verringert. Das Barrel US-Öl der Sorte WTI verteuerte sich um 1,3 Prozent auf 63,21 Dollar.

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Mit den zunehmenden geopolitischen Risiken geht es am Morgen mit den Preisen weiter aufwärts. Zu den preistreibenden Risiken gehörten mögliche US-Maßnahmen gegen den Iran und die anhaltenden ukrainischen Angriffe auf die russische Exportinfrastruktur, erläutert Analyst Vikas Dwivedi von Macquarie. "Angriffe auf den Iran, selbst wenn sie weithin angekündigt und choreografiert wären, würden Bedenken hinsichtlich einer Blockade der Straße von Hormus aufwerfen."

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ZINSENTSCHEID BRASILIEN

Brasiliens Zentralbank hat den Leitzins SELIC unverändert bei 15,0 Prozent belassen.

IBM

erzielte im vierten Quartal einen Gewinn von 5,60 Milliarden Dollar oder 5,88 Dollar je Aktie, verglichen mit 2,92 Milliarden Dollar oder 3,09 Dollar je Aktie im Vorjahr. Ohne Berücksichtigung bestimmter einmaliger Posten lag der bereinigte Gewinn je Aktie bei 4,52 Dollar und damit über den von Analysten laut Factset erwarteten 4,31 Dollar. Der Umsatz stieg um 12 Prozent auf 19,69 Milliarden Dollar. Von Factset befragte Analysten hatten einen Umsatz von 19,21 Milliarden Dollar prognostiziert. Getragen wurde der Umsatz von den Bereichen Software und Infrastruktur, die um 14 Prozent bzw. 21 Prozent zulegten.

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META PLATFORMS

hat für das vierte Quartal einen Rekordumsatz ausgewiesen und die Investitionsprognose für 2026 massiv angehoben - ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen sein ehrgeiziges Tempo bei der KI-Expansion nicht drosseln wird. Der Umsatz im Schlussquartal belief sich auf 59,9 Milliarden Dollar, ein Plus von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Aktie stieg im nachbörslichen US-Handel um 7,3 Prozent.

TESLA

Der Umsatz sank im vierten Quartal um 3 Prozent, da das Unternehmen seine Führungsposition als weltweit führender Hersteller von Elektrofahrzeugen an die chinesische BYD verlor. Tesla meldete einen Umsatz von 24,9 Milliarden US-Dollar. Für das gesamte Jahr 2025 verzeichnete das Unternehmen einen Umsatz von 94,8 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von 3 Prozent gegenüber Vorjahr entspricht. Der Gewinn pro Aktie lag bei 0,50 US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen von 0,45 US-Dollar. Tesla meldete einen Nettogewinn von 840 Millionen US-Dollar, was einem Rückgang von 61 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die Tesla-Aktie stieg im nachbörslichen Handel um 2,5 Prozent.

SERVICENOW

wies für das vierte Quartal einen Gewinn von 401 Millionen Dollar oder 38 Cent je Aktie aus, verglichen mit 384 Millionen Dollar oder 37 Cent je Aktie im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 92 Cent und damit über den Schätzungen von 88 Cent je Aktie laut einer Umfrage von Factset unter Analysten. Der Umsatz kletterte um 21 Prozent auf 3,57 Milliarden Dollar und übertraf damit die Analystenschätzungen von 3,53 Milliarden Dollar.

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SAMSUNG ELECTRONICS

hat im vierten Quartal einen Nettogewinn erzielt, der die Erwartungen übertraf. Die Erträge aus dem Kerngeschäft mit Halbleitern stiegen angesichts der Nachfrage nach fortschrittlichen Chips für den Ausbau der Infrastruktur für künstliche Intelligenz (KI) stark an. In den drei Monaten bis Ende Dezember hat sich der Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahr auf 19,642 Billionen Won mehr als verdoppelt. Das Ergebnis, das einem Anstieg von 61 Prozent gegenüber dem Vorquartal entspricht, übertraf die Analystenschätzungen von 16,413 Billionen Won. Der Umsatz für das vierte Quartal stieg im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent auf 93,837 Billionen Won und lag damit leicht über der vorläufigen Schätzung des Unternehmens.

OPENAI

Nvidia, Amazon und Microsoft führen einem Medienbericht zufolge Gespräche über eine Investition von bis zu 60 Milliarden Dollar in OpenAI. Das KI-Unternehmen strebt eine Finanzierungsrunde über insgesamt bis zu 100 Milliarden Dollar an, um die wachsende Nachfrage nach seiner Technologie zu decken, wie das Nachrichtenportal The Information berichtete.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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January 29, 2026 02:06 ET (07:06 GMT)