25.09.2020 22:05

Wie die BVB-Aktie die Corona-Saison überstanden hat

Nach dem Lockdown: Wie die BVB-Aktie die Corona-Saison überstanden hat | Nachricht | finanzen.net
Nach dem Lockdown
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Die Corona-Pandemie und der Lockdown als Reaktion darauf haben die deutsche Wirtschaft in eine Krise gestürzt, von der auch die Fußball-Bundesliga nicht verschont blieb. Welche Auswirkungen hat die Pandemie auf einen der deutschen Top-Klubs, den BVB, und dessen Aktienkurs?
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• BVB-Aktie fällt in Corona-Krise um mehr als 50 Prozent zurück
• Positiver Start in die neue Saison - erste Fans im Stadion
• Vorkrisenniveau der BVB-Aktie dennoch weit entfernt


Die Corona-Krise hat in einigen Wirtschaftszweigen für einen heftigen Einbruch gesorgt. Auch im hierzulande wohl beliebtesten Sport, dem Fußball, hinterließ die Pandemie ihre Spuren. Die deutsche Fußball Bundesliga wurde im Frühjahr in die Zwangspause geschickt, anschließend ging es mit Geisterspielen weiter. Inzwischen konnten zur neuen Saison die ersten Zuschauer in einige Stadien zurückkehren. Doch noch nicht überall dürfen Fans wieder zurück ins Stadion und die Normalität, die vor COVID-19 herrschte, ist noch immer weit entfernt.

Einer der Klubs, die sich für gewöhnlich auf die Unterstützung ihrer Fans bei Heimspielen verlassen konnten, ist Borussia Dortmund. Beim ersten Spiel der neuen Saison gegen Borussia Mönchengladbach am vergangenen Wochenende durften knapp 10.000 Fans live mit dabei sein - geht es von nun an wieder bergauf?

BVB schreibt rote Zahlen

Im Geschäftsjahr 2019/2020, das im Juni endete, verbuchte Borussia Dortmund einen Verlust von 44 Millionen Euro - während 2019 noch ein Gewinn von rund 17,4 Millionen Euro ausgewiesen wurde. Um die Liquidität zu stärken, erhielten die Aktionäre keine Dividende. Thomas Treß, für die Finanzen zuständiger Geschäftsführer, erklärte, dass das Eigenkapital beim BVB um fast 50 Millionen auf 305 Millionen Euro geschrumpft sei.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke erklärte bei der Vorlage der Bilanz im August, dass der BVB finanziell gewappnet sei und die Pandemie noch "sehr, sehr lange" durchhalten könne. "Hier kommt uns zugute, dass wir im letzten Jahrzehnt konservativ gewirtschaftet haben", gibt die Nachrichtenagentur dpa Watzke wieder.

Entwicklung der BVB-Aktie in der Corona-Krise

Zu Beginn des neuen Kalenderjahres 2020 notierte die BVB-Aktie bei rund 8,70 Euro. Anschließend konnte das Papier nach einem guten Saisonauftakt zulegen, nach Niederlagen kam es zu Kursrücksetzern. Vorläufige Halbjahreszahlen nahm der Markt am 21. Februar dann positiv auf - die BVB-Aktie kletterte seit Jahresanfang auf ein Hoch bei 9,50 Euro.

Doch dann zog das sich ausbreitende Coronavirus, während es am Gesamtmarkt zu einem heftigen Einbruch kam, auch die BVB-Titel in die Tiefe. Nachdem die DFL am 16. März entschied, den Spielbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie auszusetzen und der BVB noch am selben Tag seine Gewinnprognose zurückzog, ging es für die BVB-Aktie noch am selben Tag bis auf unter 5 Euro runter - tags darauf fiel sie auf ihr aktuelles 52-Wochen-Tief bei 4,34 Euro.

In weniger als vier Wochen sackte die BVB-Aktie damit um mehr als 50 Prozent abwärts. Zwar konnten sich die Aktien inzwischen wieder etwas erholen und notieren aktuell bei 5,70 Euro (Stand: Schlusskurs vom 21. September 2020). Um ihr Vorkrisenniveau von zeitweise rund 9 Euro wieder zu erreichen, müssten die Anteilsscheine von ihrem aktuellen Niveau aber noch um etwas über 50 Prozent zulegen.

Nun bleibt abzuwarten wie sich die Corona-Situation weiterentwickelt und ob die Zahl der Zuschauer, die in den Stadien zugelassen werden, allmählich wieder zunimmt oder ob die Zuschauerzahl aufgrund steigender Fallzahlen in Deutschland womöglich wieder heruntergefahren wird. Denn sollte auch die Saison 2020/2021 ohne Fans in den Stadien stattfinden, werde der Verlust laut Watzke deutlich höher ausfallen als 2019/2020. Doch immerhin: Der Ball rollt wieder, wodurch die Fernsehübertragungen wieder stattfinden und die für die Vereine so wichtigen TV-Gelder fließen.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: charnsitr / Shutterstock.com, 360b / Shutterstock.com

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23.11.2017BVB (Borussia Dortmund) NeutralOddo Seydler Bank AG
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