RIB-Software-Aktie wieder auf Kurs gen Jahreshoch

Nach dem Zwischenbericht für das dritte Geschäftsquartal setzen die Anleger bei RIB Software am Montag auf einen positiven Jahresabschluss.
Die Aktien des Spezialisten für Bausoftware nahmen wieder Kurs auf ihr jüngstes Jahreshoch von 12,65 Euro: Am Mittag lagen sie mit fast 3 Prozent im Plus bei 12,30 Euro, womit sie zu den Favoriten im schwächelnden Technologiewerte-Index TecDAX zählten.
Analyst Sebastian Droste von der Investmentbank Equinet erinnerte daran, dass bei RIB vor allem das Schlussquartal über die Jahresbilanz entscheide. Er rechnet mit einem starken Abschluss und ist zuversichtlich, dass das Unternehmen damit die selbst gesteckten Ziele erreichen wird. Für Lars Dannenberg von der Privatbank Hauck & Aufhäuser spiegelt der aktuelle Aktienkurs die Wachstumsaussichten des Unternehmens noch nicht angemessen wider.
Im dritten Quartal war der Konzernüberschuss wegen stark gestiegener Verwaltungs- und Forschungskosten zwar um gut ein Viertel abgesackt - dagegen hatten der Umsatz deutlich zugelegt.
RIB hatte erst Mitte September mit der Gründung eines Joint Ventures mit dem US-Auftragsfertiger Flex seine Ergebnisprognose angehoben: Das bereinigte Ebitda im Gesamtjahr soll nun 27 bis 32 Millionen Euro erreichen. Droste traut dem Unternehmen dabei durchaus das obere Ende der Spanne zu.
Das Gemeinschaftsunternehmen mit Flex sieht der Experte ebenso positiv wie die jüngst bekannt gegebene Kooperation mit dem US-Konkurrenten Autodesk. Deren Architektursoftware könne nun direkt in die Bau- und Planungssoftware iTWO von RIB integriert werden. Auswirkungen von Änderungen würden so sofort erkennbar, was Projektrisiken bei Kunden deutlich senke.
FRANKFURT (dpa-AFX)
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Bildquellen: RIB Software