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09.11.2018 14:55

Fondsmanager: So wird die nächste Finanzkrise aussehen

Nächster Crash?: Fondsmanager: So wird die nächste Finanzkrise aussehen | Nachricht | finanzen.net
Nächster Crash?
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Der Welt steht eine große Finanzkrise bevor. Und sie wird größer ausfallen als Finanzexperten erwarten. Dieser Meinung ist Fondsmanager Daniel Lacalle.
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Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass bald die nächste große Finanzkrise ausbrechen wird, glaubt Fondsmanager und Investment Officer des Hedgefonds "Tressis Gestion", Daniel Lacalle. Seine Vermutungen stützt er nicht darauf, dass bereits einige Jahre seit der letzten globalen Krise ab 2007 vergangen sind, sondern darauf, dass sich die Faktoren, die dazu führen, immer mehr vermehren würden.

Was wird die nächste Finanzkrise auslösen?

"In den letzten 50 Jahren haben wir mehr als acht Krisen auf globaler und mehrere auf lokaler Ebene erlebt. Die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich hoch, dass wir bald eine weitere erleben werden", schrieb der Experte in einem Dokument auf der Nachrichtenseite "The Epoch Times". Es hätten sich eine Reihe von Faktoren akkumuliert, die bald zu einem Bärenmarkt führen könnten. Zu diesen gehörten Selbstgefälligkeit, das Eingehen übermäßiger Risiken und die Auffassung, dass es dieses Mal anders werden wird. Ähnlich sei es auch in 2007 gewesen: "Die Krise 2007 bis 2008 begann nicht mit Lehman", so Lacalle, "das war nur ein Symptom eines weitaus größeren Problems, das bereits Monate zuvor kleinere Ausbrüche verursachte".

Die Krise kommt früher als erwartet, wenn Warnzeichen übersehen werden

Weiter äußerte Lacalle, dass die Anfälligkeit dieses Mal aufgrund der Erfahrung der letzten Krise nicht unbedingt groß ausfallen könnte. Es bestünden stärkere Mechanismen, die einen Dominoeffekt im Bankensystem verhindern. Dies führe dazu, dass nicht "ein plötzliches Platzen der Blase", sondern eine "weltweite Stagnation" und ein stetiger Rückgang von Vermögenswerten eine Krise auslösen könnten. Man wisse aber nicht, wann dies geschehen wird, "sollten die Warnzeichen von 2018 allerdings nicht ernst genommen werden, könnte es früher als erwartet passieren", so der Experte.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: interstid / Shutterstock.com, Rawpixel.com / Shutterstock.com
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