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24.06.2015 16:31
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Börse für Einsteiger: Aktien günstig kaufen

Richtig ordern: Börse für Einsteiger: Aktien günstig kaufen | Nachricht | finanzen.net
Richtig ordern
Wer mit Wertpapieren handeln will, braucht einen Broker. Wie man den richtigen Anbieter findet und mit welchen Orders und an welchen Börsen Anleger ihr Geld vermehren. Teil 2 der Serie.
€uro am Sonntag
von Brigitte Watermann, €uro am Sonntag

Wer sich entschieden hat, Aktien zu kaufen, muss ein Depot eröffnen. Das ist zwar mit etwas Papierkram verbunden, aber relativ unkom­pliziert. Ob Bank, Sparkasse oder Onlinebanken, ein Depot gibt es fast über­all. Depots bei Onlinebanken wie Comdirect, DAB Bank, Consorsbank oder dem finanzen.net Brokerage-Depot sind in der Regel günstiger als bei Filialbanken. €uro am Sonntag testet regelmäßig Kosten, Qualität und Service dieser Broker. Ihr Nachteil: Sie haben keine Filialen. Wer darauf Wert legt und einen persönlichen Ansprechpartner nicht missen möchte, kann sein Depot natürlich auch bei einer Filialbank eröffnen. Ihr Nachteil: Sie sind teurer, und häufig versuchen Bankberater den Kunden bankeigene Produkte (die nicht unbedingt gut sein müssen) zu verkaufen. In Sachen Anlegerinformation halten sich beide Banktypen die Waage. Auch Direktbanken bieten inzwischen online viele Informationen und Webinare für Anfänger und Fortgeschrittene.


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Wer neu ist an der Börse, sollte nicht darauf fixiert sein, die Depotbank fürs Leben zu finden. Viele Direktbanken bieten häufig einen bequemen Umzugsservice fürs Depot an: Wer dort ein Depot neu eröffnet, kann über seinen neuen Anbieter sein altes Depot übertragen und komplett schließen lassen. Anleger, die nach günstigen und transparenten Konditionen Ausschau halten, können im Depot-Vergleich auf finanzen.net die Konditionen führender Anbieter vergleichen.

Wer sein Geld in Eigenregie anlegen will, ist also in aller Regel bei einem Online-Institut gut aufgehoben. Kostenlose Depots sind bei Onlinebrokern inzwischen nahezu Standard - oder erreichbar, wenn man dort einmal pro Quartal handelt oder einen Sparplan einrichtet. Die Websites sind in der Regel sehr übersichtlich konzipiert, sodass auch Börseneinsteiger schnell verstehen, was sie tun müssen. Im Prinzip muss man nur die ISIN oder WKN der Aktie (siehe Folge 1) oder den Namen des Unterneh­mens, beispielsweise BMW, eingeben sowie die gewünschte Anzahl der Aktien - und los geht’s.

Die passende Börse finden

Beim Kauf selbst gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man ordert seine Aktien über die klassischen Börsen oder außerbörslich. Diese Entscheidung müssen Anleger selber treffen.

Beim Wertpapierhandel über das elektronische Handelssystem Xetra, die Börse Frankfurt oder Regionalbörsen werden für Wertpapiere ständig Kauf- und Verkaufskurse gestellt. Beispiel BMW: Am Mittwochnachmittag wurde für zehn BMW-Papiere ein Kaufkurs von 105,15 Euro angezeigt. Der Verkaufskurs (der immer niedriger ist als der Kaufkurs) stand bei 105,05 Euro. Hätte man zu diesem Zeitpunkt eine Kauforder aufgegeben, hätte man für zehn BMW-Titel voraussichtlich 105,15 Euro je Stück gezahlt (zuzüglich Gebühren).

Die Gebühren für einzelne Börsenplätze können sich unterscheiden. Früher war es üblich, dass zur Provision der Bank lediglich noch eine Maklercourtage hinzukam. Heute bemühen sich die Broker, ihre eigenen Provisionen möglichst niedrig zu halten. Dafür werden die Börsenkosten weitergereicht. Ein Beispiel: Die Consorsbank verlangt für Aktienorders auf Xetra 0,95 Euro, an der Börse Stuttgart zahlt man 5,95 Euro. Grundsätzlich gilt: Je mehr Stücke einer Aktie gehandelt werden, desto enger ist die Spanne (Spread) zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Da deutsche Aktien wie BMW vor allem während der Haupthandelszeit zwischen neun und 17.30 Uhr gehandelt werden, sollten Anleger in diesem Zeitraum ordern. Wer US-Aktien kaufen will, sollte zwischen 16.30 und 22 Uhr handeln.

Der außerbörsliche Handel ist auf den ersten Blick für Neulinge einfacher: Anleger wissen sofort, zu welchem Kurs eine Aktie ge- oder verkauft werden kann. Zudem sind die Gebühren geringer. Allerdings gibt es beim außerbörslichen Handel keine zentrale Aufsicht, und der Anleger weiß beispielsweise nicht, wie groß die Nachfrage nach der Aktie ist, die er gerade kaufen will.

Richtig ordern

Aktien von kleineren Firmen werden oft nicht so stark gehandelt. Wer hier an der Börse eine Kauforder abgibt läuft Gefahr, dass er einen relativ hohen Preis für seine Aktien bezahlen muss. Deshalb sollte in diesem Fall ein Kauflimit gesetzt werden. Es gibt an, welchen Höchstpreis man bereit ist zu bezahlen. Hat man Aktien gekauft, sollten Stopp-Loss-Orders gesetzt werden. Sie verhindern größere Verluste. Beispiel BMW: Wird hier eine Stop-Loss-Marke bei 90 Euro gesetzt, wird die Aktie automatisch verkauft - auch wenn die Aktie nur zwischenzeitlich auf diese Marke gefallen ist.

Sehr empfehlenswert ist der soge­nannte Trailing-Stop-Loss. Hier wird die Stoppmarke automatisch an die Kursentwicklung angepasst. Anleger müssen dafür einen festen Abstand zum aktuellen Kurs bestimmen, in Euro oder Prozent. Definiert man beispielsweise für seine BMW-Aktien einen maximalen Verlust von zehn Prozent, dann läuft der Stoppkurs bei Kursgewinnen der Aktie in diesem Abstand mit. Notiert die Aktie nach einiger Zeit bei 140 Euro, steht der Stoppkurs also bei 126 Euro.
Anleger können so bequem Gewinne laufen lassen und dennoch mögliche Verluste begrenzen.



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Börse für Einsteiger: Was Sie wissen müssen
Bildquellen: Lichtmeister / Shutterstock.com, isak55 / Shutterstock.com
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