Renditestark und sicher anlegen +++ Individuelle Steuervorteile nutzen +++ Allvest powered by Allianz +++ Mehr erfahren.-w-
04.03.2022 23:38

Nouriel Roubini über die Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Weltwirtschaft

Steigende Energiepreise: Nouriel Roubini über die Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Weltwirtschaft | Nachricht | finanzen.net
Steigende Energiepreise
Folgen
Russlands Krieg gegen die Ukraine hat massive Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Nach zwei Jahren Unsicherheit durch die Corona-Pandemie wird die Weltwirtschaft mit dem Krieg in der Ukraine vor weitere Herausforderungen gestellt, die geopolitischen Risiken nehmen weiter zu.
Werbung
• Geopolitische Risiken
• Sanktionen gegen Russland
• Stagflation

Die Finanzminister der EU beraten derzeit auf Einladung der französischen Ratspräsidentschaft über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges und der Sanktionen gegen Russland. Zentrale Themen sind die Frage der Energiepreise sowie weitere Sanktionsmöglichkeiten.
Russlands Krieg gegen die Ukraine hat massive Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Nach zwei Jahren Unsicherheit durch die Corona-Pandemie wird die Weltwirtschaft mit dem Krieg in der Ukraine vor weitere Herausforderungen gestellt, die geopolitischen Risiken nehmen weiter zu. Andere geopolitische Konflikte können sich verschärfen, man blicke etwa nach Taiwan. Streben China, Russland, Iran und Nordkorea eine Revision der Internationalen Ordnung an?
Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung äußerte der Chefvolkswirt der EZB, Philipp Lane, die aktuellen geopolitischen Spannungen hätten "nicht nur Auswirkungen auf die Öl- und Gaspreise, sondern auch auf das Vertrauen der Anleger und der Verbraucher auf den Handel".

Direkte Auswirkungen des Ukraine-Krieges bereits deutlich

Russland und die Ukraine gelten mit einem Viertel der weltweiten Weizenexporte als wichtige Getreideexporteure. Die Angst vor Lieferengpässen durch den Ukraine-Krieg und die damit verbundenen Sanktionen treibt den Weizenpreis deutlich in die Höhe, er stieg um über neun Prozent an.
Der durch den Ukraine-Krieg ausgelöste Stagflationsschock wird durch die verflochtenen Energiemärkte weltweit zu spüren sein: Die Abhängigkeit vom russischen Gas für die EU, aber auch die steigenden Rohölpreise für die Verbraucher in den USA. Ganz zu Schweigen von dem Vertrauen der Verbraucher und Investoren.
Experten warnen davor, dass der Krieg einen massiven negativen Angebotsschock auslöst, der das Wachstum nach der andauernden COVID-19-Pandemie weiter schwächen und den Inflationsdruck weiter ansteigen lässt. "Angesichts dieser Dynamik wird selbst eine ansonsten starke US-Wirtschaft einen starken Abschwung erleiden und auf eine Wachstumsrezession zusteuern", so Nouriel Roubini, Chief Economist bei Atlas Capital Team. Außerdem könne Russland als Antwort auf die westlichen Sanktionen die Ölproduktion drosseln. So könnte der russische Präsident Putin den europäischen und amerikanischen Märkten einen asymmetrischen Schaden zufügen und selbst ein finanzielles Polster für weitere Wirtschaftssanktionen aufbauen. Zur Entspannung des Ölmarktes können die Europäer wie die USA einen Teil ihrer nationalen Ölreserven freigeben, wie das Bundeswirtschaftsministerium es am Mittwoch getan hat. Auch wächst der Druck auf die USA, vergangene Abkommen wiederaufzunehmen und weitere "Ölquellen" aktivieren, wie beispielsweise mit dem Iran.
Wie der EZB-Rat in seiner geldpolitischen Sitzung am 10. März entscheidet zum Leitzins, bleibt abzuwarten, eine Entscheidung zu einem sukzessiven Ausstieg aus dem bisherigen Kurs wird erwartet.

Krieg, Inflationsängste und allgemeine Konjunkturrisiken setzen dem DAX zu

Die Inflationsrate ist im Februar auf 5,1 Prozent gestiegen: Rohstoff- und Energiepreise stiegen um 22,5 Prozent, weitere Preissteigerung sind zu erwarten. Der deutsche Aktienindex DAX gab im Wochenverlauf deutlich nach.
Bei den Einzelaktien sind die Bankaktien als größte Verlierer herauszustellen: Die Commerzbank verlor knapp 9 Prozent, die Deutsche Bank-Aktie fast 7 Prozent. Bei den anderen großen europäischen Banken sah es ähnlich aus. Die ist unter anderem auf den Ausschluss russischer Banken aus dem SWIFT-System zurückzuführen. Laut EU-Amtsblatt werden nun sieben russische Banken aus dem SWIFT-System ausgeschlossen: VTB, Otkritie, Novikombank, die Staatsbank Promsvyazbank, Rossiya, die Sovcombank sowie die Staatsbank VEB. Der Ausschluss aus dem internationalen Zahlungsverkehr bedeutet auch, dass die russischen Banken ihren Verbindlichkeiten gegenüber ihren internationalen Partnern nicht mehr nachkommen können. Hierin begründet sich auch die Ausnahme der größten russischen Bank, der Sberbank, sowie der Gazprombank; sie sind die wichtigsten Finanzinstitute der Energielieferanten. Die EU strengt jedoch weitere Sanktionen gegen diese beiden Banken sowie andere russische Finanzinstitute an.
Die umfangreichen Strafmaßnahmen gegenüber Russland seitens der EU und der USA im Finanz-, Energie-, und Transportsektor isolieren Russland zunehmend. Neben dem Ausschluss aus dem SWIFT-System sind auch Investitionen in Projekte des Russian Direct Investment Fund und die Lieferung von Euro-Banknoten nach Moskau verboten. Die Sanktionen gehen die russische Zentralbank zeigt bereits Wirkung, "der Rubel ist im freien Fall", so Bundesfinanzminister Christian Lindner. Es kommt auch längst zu Boykotten im Warenverkehr: Etwa verweigern große polnische Einzelhandelsketten Waren aus Russland und Belarus, aber auch deutsche Unternehmen, wie Rossmann beteiligen sich am Boykott.

Redaktion finanzen.net

Ausgewählte Hebelprodukte auf Commerzbank
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Commerzbank
Long
Short
Hebel wählen:
5x
10x
Name
Hebel
KO
Emittent
Bildquellen: Vivien Killilea/Getty Images for Berggruen Inst., cherezoff / Shutterstock.com

Nachrichten zu Commerzbank

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Commerzbank

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
13.05.2022Commerzbank Equal WeightBarclays Capital
13.05.2022Commerzbank BuyDeutsche Bank AG
12.05.2022Commerzbank Sector PerformRBC Capital Markets
12.05.2022Commerzbank HaltenDZ BANK
12.05.2022Commerzbank Sector PerformRBC Capital Markets
13.05.2022Commerzbank BuyDeutsche Bank AG
27.04.2022Commerzbank BuyDeutsche Bank AG
19.04.2022Commerzbank BuyDeutsche Bank AG
07.04.2022Commerzbank OverweightMorgan Stanley
02.03.2022Commerzbank BuyDeutsche Bank AG
13.05.2022Commerzbank Equal WeightBarclays Capital
12.05.2022Commerzbank Sector PerformRBC Capital Markets
12.05.2022Commerzbank HaltenDZ BANK
12.05.2022Commerzbank Sector PerformRBC Capital Markets
12.05.2022Commerzbank Equal WeightBarclays Capital
17.02.2022Commerzbank UnderweightBarclays Capital
09.11.2021Commerzbank UnderweightBarclays Capital
05.11.2021Commerzbank UnderweightBarclays Capital
04.11.2021Commerzbank VerkaufenDZ BANK
29.10.2021Commerzbank UnderweightBarclays Capital

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Commerzbank nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Werbung
Werbung
Werbung
Neue Funktionen als Erstes nutzen
Sie nutzen finanzen.net regelmäßig? Dann nutzen Sie jetzt neue Funktionen als Erstes!
Hier informieren!
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

Ukraine-Krieg im Ticker: US-Börsen schließen tiefrot -- DAX letztlich weit im Minus -- Siemens Energy will Gamesa übernehmen -- UniCredit war an Commerzbank interessiert -- Target, TUI, NEL im Fokus

Tesla nicht mehr in S&P-Nachhaltigkeitsindex. Russische Wirtschaft wächst in Q1 schwächer als gedacht. Saudischer Staatsfonds deckt sich mit Nintendo-Aktien ein. Vallourec will zwei Werke in Deutschland schließen. Dermapharm steigert Gewinn. Chevron mit weniger Restriktionen in Venezuela. Deutsche Bank legt bei Lieferanten mehr Wert auf Nachhaltigkeit.

Umfrage

Worüber machen Sie sich derzeit die größeren Sorgen?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln