Neu: Nutzen Sie neue Funktionen auf finanzen.net als Erstes - hier informieren!
16.05.2022 12:07

Umfrage zeigt: Größte Sorge der Menschen in Deutschland ist die Inflation

Steigende Preise: Umfrage zeigt: Größte Sorge der Menschen in Deutschland ist die Inflation | Nachricht | finanzen.net
Steigende Preise
Folgen
Die rapide steigenden Preise in fast allen Lebensbereichen machen den Menschen in Deutschland zurzeit mehr Sorgen als alles andere.
Werbung
Selbst der Krieg in der Ukraine und die Corona-Pandemie stehen dahinter zurück. Das geht aus einer am Montag veröffentlichen repräsentativen Umfrage der Unternehmensberatung McKinsey hervor.

Rund 40 Prozent der gut 1000 Befragten gaben dabei an, ihre größte Sorge sei aktuell die Inflation. 34 Prozent der Befragten nannten die Invasion der Ukraine, nur noch 8 Prozent die Covid-19-Pandemie. Fast ein Drittel der Befragten (29 Prozent) befürchtet, aufgrund des Preisanstiegs den eigenen Lebensstil einschränken zu müssen. Besonders ausgeprägt ist die Inflationsangst bei Menschen mit niedrigem Einkommen. Zwei Drittel der Befragten gehen davon aus, dass die Preise auch in den nächsten 12 Monaten weiter steigen werden.

"Zwei Jahre Corona haben Spuren hinterlassen. Aber die Inflation und die Invasion der Ukraine machen die Menschen so pessimistisch wie nie zuvor", fasste der McKinsey-Experte Marcus Jacob das Ergebnis der Umfrage zusammen. Die Menschen spürten die höheren Preise und sähen, dass am Ende des Monats weniger im Portemonnaie verbleibe. Auch die Besserverdiener schränkten sich ein.

Zwei Drittel der Befragten haben der Umfrage zufolge zuletzt mehr Geld für Lebensmittel ausgegeben, 61 Prozent mehr für Benzin und Transportkosten, sowie für Energie. Die Folge: Fast jeder Dritte hat seinen Konsum in anderen Bereichen eingeschränkt. Gespart wird vor allem bei Ausgaben für Kosmetik, Bekleidung, Entertainment und Reisen.

"Besonders Branchen, die bereits durch die Pandemie stark betroffen waren, sind auch von der neuen Sparsamkeit betroffen", berichtete der McKinsey-Experte Simon Land. Die Menschen schränkten sich in Bereichen ein, für die sie mit abflauender Pandemie eigentlich wieder mehr Geld ausgeben wollten - etwa bei Restaurantbesuchen, Hotelübernachtungen und Events.

Fast zwei Drittel der Verbraucher haben laut Umfrage angesichts der steigenden Preise bereits damit begonnen, ihr Einkaufsverhalten zu ändern: etwa durch den Umstieg auf billigere Handelsmarken oder den häufigeren Einkauf beim Discounter. Über die Hälfte der Befragten gab an, zuhause bewusster mit ihrem Energieverbrauch umzugehen.

/rea/DP/zb

DÜSSELDORF (dpa-AFX)

Bildquellen: Andrey Esin / Shutterstock.com, RAGMA IMAGES / Shutterstock.com
Werbung
Werbung
Werbung
Neue Funktionen als Erstes nutzen
Sie nutzen finanzen.net regelmäßig? Dann nutzen Sie jetzt neue Funktionen als Erstes!
Hier informieren!
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

Ukraine-Krieg im Ticker: US-Börsen unentschlossen -- DAX schließt weit im Plus -- VW-Chef lehnt E-Fuels ab -- S&P reduziert Bonitätsausblick von Uniper auf negativ -- Just Eat, EVOTEC, AUTO1 im Fokus

METRO erneut zuversichtlicher für Geschäftsjahr. Lufthansa-Aktie: Personal übt harsche Kritik am Krisen-Management. Büros von Delivery Hero von EU-Wettbewerbshütern durchsucht. Frankreich plant komplette Verstaatlichung von Stromkonzern EDF. Continental zieht kompletten Rückzug aus Russland in Betracht. Kartellamt will härtere Wettbewerbskontrolle auch bei Amazon.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

mehr Top Rankings

Umfrage

Was schätzen Sie - wie hoch ist der Volumenanteil an Wertpapieren in ihrem Depot, die Nachhaltigkeitsziele verfolgen bzw. Nachhaltigkeitsmerkmale aufweisen? (Ökologische Nachhaltigkeit, Soziale Nachhaltigkeit und / oder gute Unternehmensführung betreffend)

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln