TUI: Das Krisen-Schnäppchen
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Die Zahlen für das erste Quartal hatten die Aktie von TUI zum Kippen gebracht, der Irankrieg hat den Abwärtstrend noch verstärkt. Ist jetzt die Zeit für die Schnäppchenjagd gekommen?
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Der Umsatz von TUI im ersten Quartal war rückläufig und der Ausblick auf die weitere Buchungslage deutete auch keine substanziellen Zuwächse an – das waren zwei wichtige Gründe dafür, dass die Aktie des Reisekonzerns nach der Veröffentlichung der Zahlen auf Tauchstation gegangen ist. Mit dem Ausbruch des Irankriegs hat der Abwärtstrend noch einmal Fahrt aufgenommen, da Anleger negative Auswirkungen auf die Reiselust und Kostensteigerungen durch hohe Ölpreise fürchten.
Preisanstieg nicht nachhaltig
Möglicherweise gibt es deswegen noch Abwärtsrevisionen von Analysten. In einer aktuellen Einschätzung hat Barclays bereits das Kursziel von 12 auf 11 Euro gesenkt und die derzeitige Unsicherheit betont. Allerdings geht der Analyst davon aus, dass der Anstieg der Kerosinpreise nicht nachhaltig ist und belässt die Aktie daher auf Übergewichten.
KGV sehr niedrig
Das ist gut nachvollziehbar, denn mit einem aktuellen Konsens-KGV26 von 5,0 zu einem Kurs von 6,92 Euro ist TUI inzwischen sehr günstig bewertet. Selbst wenn die Analysten ihre Gewinnschätzungen wegen der Auswirkungen des Irankriegs um 20 Prozent kürzen sollten, würde das KGV lediglich auf 6,2 steigen. Das ist immer noch ein Schnäppchenniveau.
Baldiger Rebound denkbar
Und die Aktie ist inzwischen gemessen am Relative-Stärke-Index überverkauft – und an der Unterstützung bei knapp 7 Euro aus dem letzten November angekommen. Noch zeigen sich keine Bremsspuren, aber eine Spekulation auf einen baldigen Rebound scheint für risikobereite Investoren durchaus attraktiv, eventuell in mehreren kleinen Tranchen.
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Erstellung am 10.03.26 um 7:18 Uhr.
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