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30.10.2020 20:33

Im Falle eines Wahlsiegs von Joe Biden: Zu diesen Aktien rät Jim Cramer

US-Wahl und Märkte: Im Falle eines Wahlsiegs von Joe Biden: Zu diesen Aktien rät Jim Cramer | Nachricht | finanzen.net
US-Wahl und Märkte
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Kurz vor der US-Präsidentschaftswahl am 3. November, bei der der derzeitige Amtsinhaber Donald Trump gegen den demokratischen Herausforderer und ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden antritt, erklärte der ehemalige Hedgefondsmanager Jim Cramer, wie Anleger sich im Fall von Trumps Niederlage positionieren sollten. Einige Titel sind zwar bereits erfolgreich, ihr volles Potenzial könnten sie aber erreichen, wenn im Januar 2021 ein demokratischer Präsident ins Weiße Haus einzieht.
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• Cramer empfiehlt Solarenergie-Aktien
• Beziehungen zwischen USA und China könnten sich verbessern
• Warnung vor zu großem Optimismus bei Cannabis-Aktien

Biden als Befürworter von erneuerbaren Energien

"Wenn Sie glauben, dass der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden […] die Wahl gewinnen könnte, sollten Sie einige Aktien in Ihr Portfolio aufnehmen", so Cramer in seiner "CNBC"-Sendung "Mad Money". Zuerst empfahl er Anlegern Aktien von Unternehmen, die mit Solarenergie zu tun haben, da erneuerbare Energien die Zukunft seien. "Die Demokraten sind begierig darauf, Geld in Solarenergie zu stecken", so der Moderator. Solarenergie wird in den USA immer mehr als nachhaltige Alternative zu fossilen Brennstoffen angesehen, ist in der Herstellung derzeit aber noch relativ teuer. Durch staatliche Subventionen seien diese Kosten für Verbraucher in den letzten Jahren aber bereits gesunken, um umweltschädliche Energien nach und nach weniger abzulösen und so dem Klimawandel entgegenzuwirken. Auch Biden sprach sich in seinem Wahlprogramm für Solarstrom aus und zitierte dabei Daten des Bureau of Labor Statistics, dem US-amerikanischen statistischen Bundesamt, wonach die Beschäftigten in der Solar- und Windenergiebranche zu den am schnellsten wachsenden Berufsgruppen in diesem Jahrzehnt gehören sollen. Die Demokratische Partei hat in ihrem Programm außerdem versprochen, die Nutzung erneuerbarer Energien auszuweiten und in den USA innerhalb der nächsten fünf Jahre mehr als 500 Millionen Sonnenkollektoren zu installieren.

Klare Empfehlung für First Solar

Aus diese Grund seien vor allem Aktien von First Solar, Generac und Tesla gefragt. Tesla verkauft Solarstromanlagen über seine Tochtergesellschaft SolarCity. "Musk hat herausgefunden, dass es in Zukunft viele verteilte Sonnenkollektoren geben wird, die Strom zurück ins Netz geben. Teslas Solargeschäft kann dazu beitragen, dass dies geschieht", sagte Cramer über den Tesla-CEO, der in SolarCity investierte, um eine umweltfreundliche Energieversorgung in den USA zu beschleunigen. Weiterhin empfiehlt Cramer den US-amerikanischen Hersteller von Solarmodulen First Solar: "Das Unternehmen befindet sich bereits in einer großartigen Position, und wenn Biden gewinnt, wird es ein Vermögen verdienen", erklärte er in seiner Sendung. Nur wenig später bestätigte er seine Aussage: Auf die Frage von "TheStreet"-Reporterin Katherine Ross, welche eine Aktie Anleger auf jeden Fall in ihre Portfolios aufnehmen sollten, wenn Biden gewinnt, nannte Cramer ohne zu zögern First Solar.

Lockerung des Handelskonflikts zwischen den USA und China möglich

Eine weitere Gruppe, die Anleger im Falle von Bidens Sieg beobachten sollten, sind chinesische Titel. Derzeit stehen Aktien aus Fernost zwar aufgrund der Handelsspannungen zwischen den USA und China unter Druck, dies könnte sich aber ändern, sollte Trumps Legislaturperiode nicht mehr verlängert werden. Bereits in einer von "CNBC" im August durchgeführten Umfrage vermuteten Strategen, dass sich das Wahlergebnis auf die Beziehung zwischen den beiden Wirtschaftsmächten auswirken könnte. Während Trump China gegenüber feindlich eingestellt ist, könnte Biden die Wogen glätten und in Verhandlungen weniger konfrontativ agieren. Von einer harmonischeren Atmosphäre profitieren könnten laut Cramer Unternehmen wie 3M, Emerson Electric und Caterpillar. So könnten sich die Gewinne dieser Firmen unter Bidens Präsidentschaft deutlich maximieren. Aber auch US-amerikanische Unternehmen, die in China vertreten sind, könnten ihre Stellung durch Bidens Sieg verbessern. Hier nannte Cramer Starbucks, Nike und Apple, aber auch Hersteller von Halbleitern.

Vorsicht bei Cannabis-Aktien

Weiterhin warnte Cramer in seiner Sendung vor zu eiligen Investitionen in Cannabis-Aktien. Viele Anleger unterschätzen die Herausforderungen, die Cannabis-Investitionen mit sich bringen, so der Moderator. Generell sei zu bedenken, dass der Freizeitkonsum von Cannabis derzeit in nur elf US-Bundesstaaten legal ist, während die Pflanze in 33 Staaten zu medizinischen Zwecken konsumiert werden darf. Trotz einem klaren Legalisierungstrend ist Cannabis auf Bundesebene aber immer noch illegal, warnte Cramer. Auch wenn Biden die Wahl für sich gewinnt, sieht Cramer es nicht als gegeben, dass Cannabis bundesweit erlaubt wird. Allerdings hält er es für wahrscheinlich, dass sich die Stellung von Cannabisproduzenten unter Biden verbessert. Für Unternehmen wie Canopy Growth und GrowGeneration sehe er also durchaus Potenzial.

Infrastrukturunternehmen fallen zurück

Aktienanteile von Infrastrukturunternehmen sollten Anleger allerdings vorerst meiden, wenn sie von Bidens Sieg ausgehen. So erklärte Cramer in seiner Sendung, dass die USA vergessen haben, wie man Dinge aufbaue. Zwar könnte eine demokratische Wende und ein infolge derer ausgelöstes Infrastrukturgesetz verabschiedet werden, bis entsprechende Unternehmen davon tatsächlich profitieren können, dürfte es aber mindestens ein Jahrzehnt dauern, ist sich Cramer sicher. Daher gehören Unternehmen wie Vulcan Materials und Martin Marietta Materials nicht zu den Werten, die von Bidens Präsidentschaft profitieren.

Im Interview mit "TheStreet" gab Cramer außerdem an, dass PepsiCo durch einen Gewinn Bidens stark benachteiligt werden könnte. Der US-amerikanische Getränke- und Lebensmittelhersteller würde unter Steuererhöhungen leiden, die Biden im Falle eines Gewinns umsetzen will.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: JStone / Shutterstock.com, Evan El-Amin / Shutterstock.com

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