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27.05.2019 22:10
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Cramer: Halbleiterwerte sind riskant und sollten verkauft werden

Verkaufskandidaten: Cramer: Halbleiterwerte sind riskant und sollten verkauft werden | Nachricht | finanzen.net
Verkaufskandidaten
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Wer Halbleiterwerte in seinem Depot besitzt, sollte diese auf jeden Fall verkaufen, meint Jim Cramer. Die Werte seien riskant und können Investoren hohe Verluste einbringen.
Dies äußerte der TV-Star und ehemalige Hedgefonds-Manager in der CNBC-Sendung "Squawk on the Street". Er glaubt, dass Aktien von Halbleiterherstellern Verkaufskandidaten sind und keine glanzvolle Zukunft haben. Wer sie dennoch im Portfolio behalten möchte, "handelt auf eigenes Risiko".

Grund: US-Sanktionen gegen Huawei

Als Begründung nennt der Branchenkenner den andauernden Konflikt zwischen den USA und China. Erst kürzlich rief US-Präsident Donald Trump den nationalen Notstand aus und setzte Huawei und andere chinesische Unternehmen auf eine "schwarze Liste". Jegliche Geschäftsbeziehungen mit diesen Unternehmen unterliegen strengen Kontrollen. Da Huawei neben Apple und Samsung zu den größten Smartphone-Herstellern der Welt gehört, ist der Zugang zum Halbleitergeschäft für den Konzern - und für die Zulieferer - ein wichtiger Umsatzzweig.

Somit trafen die US-Sanktionen nicht nur Huawei, sondern auch eine Reihe von Halbleiterherstellern, bei denen Huawei zu den wichtigsten Kunden gehört. Viele Halbleitertitel sind seit Ankündigung der Maßnahmen durch die US-Regierung ins Minus gerutscht. So erlebten Aktien wie NVIDIA, Texas Instruments oder Analog Devices Kurseinbrüche. Auch europäische Papiere bekamen die Folgen zu spüren: Infineon, Dialog Semiconductor und STMicroelectronics verloren an Boden.

Konzerne stellen Geschäfte mit Huawei ein

Viele Konzerne waren auch gezwungen, ihre Geschäfte mit Huawei abzubrechen. Neben Alphabets-Tochterkonzern Google gehören auch Halbleiterhersteller in den USA und Europa dazu. Unter anderem der britische Chipentwickler ARM, dessen Chip-Architekturen die Grundlage der Prozessoren in nahezu allen Smartphones und Tablets bilden. Die Chip-Designs von ARM enthielten laut Unternehmensangaben aus den USA stammende Technologie, weshalb sie nicht mehr an Huawei liefern dürften.

Jim Cramer äußerte in seiner Sendung, dass es klar ist, weshalb der US-Präsident nicht möchte, dass US-Konzerne mit dem chinesischen Smartphone-Hersteller Geschäfte betreiben. "Huawei hat die beste Technologie für den 5G-Infrastrukturausbau", so der Branchenkenner. Und damit Huawei die Einführung des 5G-Mobilfunks nicht vor US-Konzernen gelingt, wolle man ihm (dem Konzern) Steine in den Weg legen: "Ohne die Bauteile der amerikanischen Zulieferer, kann Huawei seine Vorhaben nicht durchführen", äußerte der Experte weiter.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Andrew Park / Shutterstock.com, JStone / Shutterstock.com
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