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13.03.2020 21:06

Goldman Sachs rechnet mit weiteren Kurseinbrüchen - und wird nach historischem Crash von der Realität eingeholt

Wenig positive Aussichten: Goldman Sachs rechnet mit weiteren Kurseinbrüchen - und wird nach historischem Crash von der Realität eingeholt | Nachricht | finanzen.net
Wenig positive Aussichten
Anleger an den Aktienmärkten reagieren panisch auf die aktuellen Entwicklungen rund um das neuartige Coronavirus. Die Börsen haben bei hoher Volatilität heftige Verluste hinnehmen müssen.
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• Goldman Sachs sieht Aktienmarktturbulenzen bis Jahresmitte
• Erholung in zweiter Jahreshälfte möglich
• Wenig positive Aussichten bei historischer Betrachtung


Der 11-jährige Bullenmarkt an der Wall Street ist Geschichte: Die größten Indizes sind nach massiven Verlusten in den vergangenen Tagen in den Bärenmarkt eingetreten. Und ein Ende des Abwärtssogs scheint nicht in Sicht.

Goldman Sachs' pessimistischste Prognose tritt früher ein als erwartet

David Kostin, Chef-Aktienstratege für den US-Markt bei Goldman Sachs, hat in einer Mitteilung an Kunden wenig optimistische Aussagen getroffen. Demnach rechnete der Experte schon zur Wochenmitte damit, dass der US-Index S&P 500 nicht nur in den Bärenmarkt eintreten, sondern bis zur Jahresmitte bis auf 2.450 Punkte fallen wird. "Nach 11 Jahren, einem jährlichen Gewinnwachstum von 13 Prozent und annualisierten Kursgewinnen von 16 Prozent vom Tief bis zum Hoch glauben wir, dass der S&P 500-Bullenmarkt bald enden wird", schrieb Kostin. Inzwischen sind diese Aussagen obsolet geworden, denn der Eintritt des Index in den Bärenmarkt wurde am Mittwoch vollzogen: Seit dem Hoch im Februar ist das Börsenbarometer um mehr als 20 Prozent eingebrochen. Bis zur prognostizierten Hürde von 2.450 fehlt jetzt gerade noch rund ein Prozent.

Leichte Entspannung in Halbjahr 2?

In der zweiten Jahreshälfte könnte dann ein Erholungskurs einsetzen, der dem Index bis auf 3.200 Punkte hilft, so Kostin noch am Mittwoch. Ob sich diese Prognose angesichts der massiven Kursverluste halten lassen wird, bleibt zumindest anzuzweifeln.

In der Wirtschaft wird das Coronavirus, das als Auslöser für die Panik an den Aktienmärkten gilt, wohl noch weitaus länger Spuren hinterlassen, das sieht auch Kostin so. Beide, sowohl Finanz- als auch Realwirtschaft, wiesen Anzeichen von Stress auf, so der Experte im Hinblick auf unterbrochene Lieferketten und zunehmende Tendenzen, Reisen abzusagen, was insbesondere die Unternehmen der Reise- und Tourisitikbranche wohl stark treffen wird. Darüber hinaus würden Unternehmen aus dem Energiesektor von den massiven Preisrückgängen bei Öl belastet.

Blick auf Bärenmarkt-Historie bringt wenig Hoffnung

Ein weiterer Experte von Goldman Sachs hat sich zudem mit Blick auf die historische Entwicklung von Bärenmärkten geäußert. Peter Oppenheimer, Chefstratege des Finanzhauses, hat für den US-Aktienmarkt ermittelt, dass "ereignisgesteuerte" Bärenmärkte im Durchschnitt zu Rückgängen von 29 Prozent geführt haben. Das sind schlechte Aussichten für Dow Jones & Co. wo es demnach noch deutlich weiter südwärts gegen könnte, bevor die Märkte das Schlimmste überstanden haben.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Andre Viegas / Shutterstock.com, Victor Moussa / Shutterstock.com
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